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Die "Alte Leute Siedlung" - ein verlorenes Paradies?


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Die Entwicklungsgeschichte seit der Absiedelung der letzten Bewohner im Jahr 2006 - ja schon davor seit Beginn der Sanierung unserer Wohnhausanlage - ist ebenso unlustig, wie der Zustand dieses Anlagenteils heute (April 2018). Ein Video aus dem April…

Wasserschaden Hanakgasse 6


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Entwicklung vom 24. - 27.11.2017

Gasleitungs-Arbeiten 10-2017


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Situationsbericht 9./10.10.2017 Nikischgasse (Ostseite).

Von: Gerhard Kuchta 
Gesendet: Mittwoch, 5. August 2026 13:32
An: Bundesdenkmalamt 
Cc: Ernst Schreiber; Martin Kugler
Betreff: Grundsätzliche Anfrage zum Einbau von Split-Klimageräten
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

da unsere Wohnhausanlage (Hugo Breitner Hof, Hauptadresse Linzer Straße 299 - 325, 1140 Wien) unter Denkmalschutz steht und wir als Mieterbeirat wohl aufgrund der ansteigenden Hitzebelastung verstärkt mit der Fragestellung konfrontiert werden, erlauben wir uns die grundsätzlich Anfrage an Sie, ob bzw. unter welchen Voraussetzungen der Einbau von Split-Klimaanlagen in Mietobjekten unserer Wohnhausanlage von Ihnen genehmigt werden würde. Insbesondere sind hier besonders exponierte Dachgeschoßwohnungen betroffen - aber natürlich grundsätzlich auch manch andere Mietobjekte (Fenster nur nach Süden ausgerichtet etc.).

Wir ersuchen Sie aufgrund der momentanen Gegebenheiten um möglichst rasche Auskunftserteilung.

Vielen herzlichen Dank im Voraus!

  
Für den Mieterbeirat im Hugo Breitner Hof 
hochachtungsvoll

Gerhard Kuchta
(Schriftführer)

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Antworten auf diese Diskussion

Von: Wien | Bundesdenkmalamt 
Gesendet: Donnerstag, 6. August 2026 10:04
An: Gerhard Kuchta
Betreff: AW: Grundsätzliche Anfrage zum Einbau von Split-Klimageräten

Sehr geehrter Herr Kuchta!

Anbei übermitteln wir Ihnen das Informationsdatenblatt zur Montage von Klimageräten im Wiener Gemeindebau.

Bitte lesen Sie das Merkblatt sorgfältig durch und prüfen Sie anhand der darin angeführten Voraussetzungen und Parameter, ob eine Montage grundsätzlich möglich ist. Sofern die beschriebenen Kriterien erfüllt werden, kann anschließend ein Antrag auf Bewilligung beim Bundesdenkmalamt eingebracht werden.

Zusätzliche Informationen finden Sie auch auf der Homepage von Wiener Wohnen. Das Informationsdatenblatt zur Montage von Klimageräten und zur Antragstellung beim Bundesdenkmalamt steht dort ebenfalls zum Download bereit:

https://www.wienerwohnen.at/ich-moechte/etwas-am-mietobjekt-aendern...

Mit freundlichen Grüßen

Bundesdenkmalamt

Abteilung für Wien

XXX

Teamassistenz

Von: Gerhard Kuchta 
Gesendet: Donnerstag, 6. August 2026 15:25
An: Bundesdenkmalamt; Katharina Klement (Wiener Wohnen); Elke Hanel-Torsch; Wiener Bürgermeister; Andreas Babler
Cc: Bettina Emmerling (NEOS); FPÖ Klub Wien; Georg Prack (GRÜNE); Bürgerservice ÖVP; KPÖ Bundesvorstand; LINKS; Demokratische Alternative; Diverse Medien; Ernst Schreiber; Martin Kugler
Betreff: WG: Einbau von Klimageräten im Wiener Gemeindebau
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
  
wir danken dem Bundesdenkmalamt für die prompte Antwort auf unsere Anfrage und das übermittelte Informationsblatt zum Einbau von Split-Klimageräten in Mietobjekten von Wiener Wohnen (anbei).
  
Wobei leider einerseits festzuhalten ist, dass eine genauer auf diese Wohnhausanlage (bzw. diesen Typus von Wohnhausanlagen) abgestimmte Auskunftserteilung für unseren Bedarf - bzw. natürlich den der Mieter - wesentlich zielführender gewesen wäre. Denn dass sich einfache Mieter im Wiener Gemeindebau, die vor lauter Hitze in der Wohnung nicht mehr wissen, was sie tun sollen mit genaueren architektonischen Gegebenheiten so gut zurecht finden, dass sie die Chance einer Genehmigung für eine denkmalgeschützte Wohnhausanlage wie die unsere (und viele andere - vor allem ältere - Gemeindebauten ebenso) durch Sie maßgeblich verbessern, ist aus Ihrer Antwort so gut wie auszuschließen. In Wahrheit lautet der Succus aus dieser Rückmeldung "Lotto 6 aus 45 - alles ist möglich!" Und Mieter müssen - meist gemeinsam mit Anbietern (evtl. sogar gegen separate Bezahlung) - vorab einen hohen Aufwand und entsprechendes Risiko gehen, obwohl dann womöglich kein Erfolg bei der Genehmigung durch das Bundesdenkmalamt bzw. Wiener Wohnen erzielt wird.
  
Aber insbesondere sticht ein Passus in Auge - Zitat aus Seite 6: Der Einbau einer Klimaanlage ohne geeigneten Sonnenschutz ist in der Regel technisch ineffizient und wirtschaftlich nicht sinnvoll. Ohne ausreichende Beschattung erwärmen sich Innenräume durch direkte Sonneneinstrahlung erheblich, wodurch die Klimaanlage dauerhaft gegen hohe Wärmelasten arbeiten muss. Dies führt zu erhöhtem Energieverbrauch, höheren Betriebskosten sowie verstärktem Verschleiß der Geräte. Ein außenliegender Sonnenschutz (z. B. Rollläden oder Markisen) kann einen Großteil der Sonnenwärme bereits vor dem Eindringen durch die Verglasung reduzieren und dadurch den Kühlbedarf wesentlich senken. Die Investition in geeignete Beschattungssysteme amortisiert sich daher häufig durch deutlich reduzierte Betriebskosten. Bei Einhaltung folgender Vorgaben ist eine Ausführung in der Regel vertretbar: ..."
  
Was im Klartext heißt: Ein Mieter, der zum ausreichenden Hitzeschutz seiner denkmalgeschützten Gemeindewohnung eine - vom BDA genehmigte - Klimaanlage möchte, muss nicht nur sämtliche (auch zukünftige) Kosten für diese Klimaanlage tragen, sondern davor auch noch zumindest 50% der Kosten für einen außenliegenden Sonnenschutz (falls tatsächlich 50% der restlichen Kosten dafür von der Stadt Wien übernommen werden)!
  
Das sind derartige Beträge, dass sich wohl mancher fragt, wieso diese Mieter überhaupt in einer Gemeindewohnung leben, wenn sie sich sowieso "aus dem Stand" derartige Zusatzausgaben leisten können!
  
Und das noch dazu angesichts der Tatsache, dass viele Gemeindebauten mittlerweile hohe Mietzinsreserven aufweisen.
  
Für unsere Wohnhausanlage sind es derzeit plus 8.354.862,65 EUR. Allein im vergangenen Jahr ergab sich ein Überschuss von 622.945,95 Euro. Und der Saldo aus geleisteten Hauptmietzinsen minus Erhaltungskosten beträgt seit 2006 plus 17.889.127,34 EUR!
  
Wenn man aber einmal in einer aktuellen, offiziellen schriftlichen Stellungnahme an die Wohnungskommission nachsieht, was Wiener Wohnen aus diesen Mietzinsreserven für den Schutz der Mieter gegen die Klimaerwärmung plant: Im Grund genommen GAR NICHTS!
  
Und wenn man zur Erörterung der aktuellen, teils vitalen Probleme für die Betroffenen um einen Gesprächstermin mit der Geschäftsführung von Wiener Wohnen und der zuständigen Stadträtin ersucht, dann ist dafür leider keine Zeit!
  
Da ist dann Ende der politischen Propaganda, willkommen in der Realität ...
  
Für den Mieterbeirat im Hugo Breitner Hof 
mit den besten Grüßen

Gerhard Kuchta

(Schriftführer)

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