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Die "Alte Leute Siedlung" - ein verlorenes Paradies?


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Die Entwicklungsgeschichte seit der Absiedelung der letzten Bewohner im Jahr 2006 - ja schon davor seit Beginn der Sanierung unserer Wohnhausanlage - ist ebenso unlustig, wie der Zustand dieses Anlagenteils heute (April 2018). Ein Video aus dem April…

Wasserschaden Hanakgasse 6


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Entwicklung vom 24. - 27.11.2017

Gasleitungs-Arbeiten 10-2017


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Situationsbericht 9./10.10.2017 Nikischgasse (Ostseite).

 

 

Heute wurde seitens des Mieterbeirats im Hugo Breitner Hof in einem Mail an Stadtrat Oxonitsch, Frau Bezirksvorsteherin Kalchbrenner, die Landespolizeidirektion Wien und den SK Rapid aufgrund der derzeitigen Situation folgendes angefordert:

  • Ein Gespräch, an dem neben den Anrainervertretern (Mieterbeirat im Hugo Breitner Hof, Bürgerinitiative, ...) entscheidungsbefugte Vertreter aller zur Problemlösung erforderlichen Parteien (Rapid, Stadtverwaltung, Bezirk, Polizei, ggf. auch MA 48, Wiener Linien, ...) teilnehmen, und in dem einerseits in transparenter Weise konkrete Pläne/Lösungsansätze (kurz-, mittel- und langfristig) präsentiert und auch verbindliche, einzuhaltende Vereinbarungen getroffen werden. Dies ersetzt jedoch in keiner Weise eine allenfalls erforderliche Verträglichkeitsprüfung oder Bürgerversammlung für eine Erweiterung oder einen Neubau des Stadions, sondern ist als unbedingt notwendiges Vorgespräch für ALLE zu setzenden Maßnahmen zu verstehen (Kurzfristmaßnahmen, Sanierung, Erweiterung, Neubau, ...).
  • Zur Vorbereitung dessen soll der SK Rapid den am Gespräch beteiligten Parteien auch unverzüglich die in der ao. Hauptversammlung des SK Rapid vom 23.9.2013 unter dem Tagesordnungspunkt 6. "Informationen zum Stadionprojekt von Peter Fleissner (Projektleiter Stadion des SK Rapid)" präsentierten Informationen und auch alle zum Stadion im Rahmen dieser Versammlung eingebrachten Diskussionsbeiträge und Äußerungen übermitteln (ggf. Protokoll der Versammlung).  
      

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From: gartler@skrapid.com
To: andrea.kalchbrenner@spw.at; gerhard_kuchta@hotmail.com; ernst.schreiber@gmx.at; office@wirsindhuetteldorf.at; Gerhard Zoigner (MBR Deutschordenstraße 27-35); emine.schoebinger@spw.at; barbara.drahosch@chello.at; elisabeth.holzer@gruene.at; wilhelm.holzgruber@spw.at
CC: Michael Krammer (SK Rapid); Christoph Peschek (SK Rapid); Nikolaus Rosenauer (SK Rapid); presse@skrapid.com; Peter Klinglmueller (SK Rapid); Werner Kuhn (SK Rapid)
Subject: Offizielle Stellungnahme betreffend Stadionneubau
Date: Fri, 28 Mar 2014 10:23:10 +0000

Sehr geehrte Damen und Herren!

Aufgrund eines Artikels in einer österreichischen Tageszeitung, in dem behauptet wird, dass es "nach einem Beschluss des Rapid-Vorstands am Mittwoch fix ist, dass das Hanappi-Stadion abgerissen wird", möchte der SK Rapid auf diesem Weg wiederholt den Status des Stadionprojekts, das bekanntlich mit 24.000 Sitzplätzen (und nicht wie in o.e. Artikel mit 27.000) ausgestattet sein soll, übermitteln. Den "Rapid-Vorstand" gibt es im Übrigen auch nicht, folglich hat dieser auch am vorgestrigen Mittwoch nicht getagt (übrigens genauso wenig wie das Präsidium oder auch das beratende Gremium Kuratorium nicht).

Wie Rapid-Präsident Michael Krammer bereits im Zuge der Saisonstart-Pressekonferenz im Februar bekannt gab,  liegt die Projektentwicklung gut im Zeitplan, so dass aller Voraussicht nach Ende April/Anfang Mai mit einer Entscheidung gerechnet werden kann, ob sich der angestrebte Neubau in Hütteldorf realisieren lässt. Konkret haben in den letzten Wochen vier Firmen, bzw. Konsortien, Angebote für das angestrebte und um 90 Grad gedrehte Stadion mit 24.000 Sitzplätzen abgegeben. Auf Empfehlung des Projektteams, dem neben den Projektleitern Peter Fleissner und Harry Gartler auch Experten des deutschen Instituts für Sportstättenberatung (IFS) angehören, wird mit zwei der interessierten Bieter weiter verhandelt, um eben Ende April/Anfang Mai einen Auftrag an einen dann noch verbliebenen Totalunternehmer vergeben zu können. Parallel arbeitet das Präsidium und Management des SK Rapid intensiv daran, einen Namenssponsor für einen längeren Zeitraum für dieses neue Stadion zu finden. „Ich bin optimistisch, dass uns dies auch gelingt“, so Präsident Michael Krammer.  Im Idealfall soll dann bereits im Juni mit dem Einreichen der Pläne um Baubewilligung angesucht werden und so rasch wie möglich damit begonnen werden, das Stadion zu entleeren, bzw. weiterverwendbare Teile (zB Kraftkammer, teilweise Kabineneinrichtungen, etc.) abzubauen, ehe nach Eingang der Baubewilligung die Abbrucharbeiten beginnen sollen. Wie bereits in dem im Herbst letzten Jahres veröffentlichten Geschäftsbericht des SK Rapid angeführt, wird die Dauer der Bauzeit mit rund 20 Monaten veranschlagt, sodass die Eröffnung des neuen Stadions mit Beginn der Saison 2016/17 Realität werden könnte. 

 

Nach Ende der Verhandlungen informieren wir gerne Ende April/Anfang Mai über die weitere Vorgangsweise! 

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Harry Gartler

SK Rapid Sportstättenbetrieb GmbH

Prokurist/Stadionverwaltung

SK Rapid Wien

From: gerhard_kuchta@hotmail.com
To: gartler@skrapid.com; andrea.kalchbrenner@spw.at; emine.schoebinger@spw.at; barbara.drahosch@chello.at; elisabeth.holzer@gruene.at; wilhelm.holzgruber@spw.at; hannes_taborsky@hotmail.com; christian.oxonitsch@wien.gv.at; LPD Wien (Polizei)

CC: Michael Krammer (SK Rapid); Christoph Peschek (SK Rapid); Nikolaus Rosenauer (SK Rapid); presse@skrapid.com; Peter Klinglmueller (SK Rapid); Werner Kuhn (SK Rapid); office@wirsindhuetteldorf.at; Gerhard Zoigner (MBR Deutschordenstr. 27-35); ernst.schreiber@gmx.at; walter3101@yahoo.de

Subject: RE: Offizielle Stellungnahme betreffend Stadionneubau
Date: Fri, 28 Mar 2014 12:09:10 +0100

Sehr geehrter Herr Gartler,
sehr geehrte Damen und Herren,
 
in dem soeben erhaltenen Mail ist auf den folgenden Passus zu verweisen: "... um eben Ende April/Anfang Mai einen Auftrag an einen dann noch verbliebenen Totalunternehmer vergeben zu können." 

Im Mail des SK Rapid vom 17.3.2014 hieß es noch "...  a priori geht es hier um die wirtschaftliche Machbarkeit für uns. ...".
 
Daher dürften die in unserem Mail vom 17.3.2014 angesprochenen Befürchtungen, dass die Anrainer de facto vor vollendete Tatsachen gestellt werden - trotz des prompten Dementi durch den SK Rapid - volle Berechtigung zu haben. Denn anscheinend reicht es auch aus, dann Ende April/Anfang Mai die Betroffenen und potentiell Benachteiligten aus den Veränderungen wissen zu lassen, wie sich der SK Rapid letztendlich entschieden hat. Das ist INAKZEPTABEL!
 
Wir verweisen daher auf die bereits geäußerte Position. Diese hat um so mehr Bedeutung, als man anscheinend die erforderlichen Bewilligungen ebenso als bloße Formsache betrachtet, wie man mit den Anrainern seitens der Verantwortlichen "Stille Post" spielt.
 
Für den Mieterbeirat im Hugo Breitner Hof

Gerhard Kuchta 
(Schriftführer)

From: gerhard_kuchta@hotmail.com
To: post@bv14.wien.gv.at; christian.oxonitsch@wien.gv.at
CC: emine.schoebinger@spw.at; barbara.drahosch@chello.at; elisabeth.holzer@gruene.at; wilhelm.holzgruber@spw.at; hannes_taborsky@hotmail.com; LPD Wien (Polizei)Michael Krammer (SK Rapid); Christoph Peschek (SK Rapid); Nikolaus Rosenauer (SK Rapid); gartler@skrapid.com; presse@skrapid.com; Peter Klinglmueller (SK Rapid); Werner Kuhn (SK Rapid); office@wirsindhuetteldorf.at; Gerhard Zoigner (MBR Deutschordenstr. 27-35); ernst.schreiber@gmx.at; walter3101@yahoo.de

Subject: Neuerliche Gewalt
Date: Fri, 4 Apr 2014 13:47:03 +0200

Sehr geehrte Frau Bezirksvorsteherin,
sehr geehrter Herr Stadtrat,
angesichts der aktuellen Meldungen über die Gewalt gegen einen Spieler der Austria-Amateure stellt sich aus Anrainersicht die dringende Frage, welche Konsequenzen Sie für den weiteren Spielbetrieb (Hanappistadion "as is", Projekt des Stadionneubaus) aus dem neuerlichen Vorfall ziehen. 
Schließlich bedeutet das für uns Anrainer, dass laut den Berichten schon das nächste - in der Öffentlichkeit gar nicht so verankerte - Spiel zwischen den Amateuren von Rapid und Austria im benachbarten Hanappistadion sicherheitstechnisch zu quasi einem weiteren Hochsicherheitsspiel mit entsprechenden Einschränkungen für uns Anrainer zu werden droht. 
Sämtliche Indizien deuten darauf hin, dass der SK Rapid - trotz aller Bemühungen - die gewaltbereiten "Fans" des Vereins nicht im Griff hat und auch offenbar nicht in den Griff bekommt. 
 
Daher stellen wir an Sie (unter Verweis auf Punkt 13 c der Bedingungen zum Pachtvertrag für das Hanappistadion vom 14. November 2011) unsere konkrete Frage, was Sie zu tun gedenken - und die Zusatzfrage dazu, was sich aus dem Vorsprechen des SK Rapid in der Penzinger Bezirksentwicklungskommission vom 19.2.2014 ergeben hat. Denn offiziell hat uns dazu keinerlei Nachricht erreicht (prolongierte "Stille Post").
 
Wir verweisen auf unsere Position diesbezüglich, die durch die neuerlichen Vorfälle einen wesentlichen zusätzlichen Nachdruck erhalten.
 
Wir bedauern dies zutiefst!


Für den Mieterbeirat im Hugo Breitner Hof

hochachtungsvoll

Gerhard Kuchta 
(Schriftführer)

From: post@bv14.wien.gv.at
To: gerhard_kuchta@hotmail.com
Subject: AW: Neuerliche Gewalt
Date: Mon, 7 Apr 2014 11:50:20 +0000

BV 14 – zu A 1484/90

 

Lieber Herr Kuchta!

 

Danke für die Übermittlung Ihrer E-Mail.

 

Ich kann Ihnen versichern, dass ich die vorgefallenen Übergriffe in keiner Form akzeptiere und auch Rapid ja am Wochenende schon Stellung bezogen hat.

 

Den aktuelle Stand betreffend Rapid aus der Bezirksentwicklungskommission (BEK) kann ich Ihnen wie folgt mitteilen:

 

Eine fünfköpfige Delegation des SK Rapid hat in der BEK vorgesprochen. Herr Gartler teilt mit, dass 50% der Kosten für die erforderlichen Halteverbotstafeln im Hugo-Breitner-Hof und Umgebung von Rapid übernommen werden. Sämtliche Bemalungen und Verunreinigungen werden auf Kosten des SK Rapid entfernt.

Weiters wird mitgeteilt dass bereits ein Gesprächstermin mit der Bürgerinitiative „Wir sind Hütteldorf“ und den VertreterInnen des Hugo-Breitner-Hofes stattgefunden hat. Es wurden die Vorstellungen des SK Rapid über eine Stadionneuplanung präsentiert, die auch der BI bereits vorgestellt wurden.

Derzeit gibt es 410 Pflichtstellplätze und weitere 200 sollen errichtet werden und daher werden in den nächsten Wochen noch Gespräche mit den ÖBB sowie mit den Betreibern der P&R-Anlage Hütteldorf und auch mit anderen Garagenbetreibern geführt.

 

Außerdem wird Rapid auch eine BürgerInneninformation durchführen und nach Vorliegen der tatsächlichen Ausbaupläne für das Stadion wieder in die BEK eingeladen.

 

Ich hoffe dass ich Ihnen damit einen Überblick über den aktuellen Stand geben konnte und verbleibe

mit lieben Grüßen 
Andrea Kalchbrenner
Bezirksvorsteherin Penzing 

From: gerhard_kuchta@hotmail.com
To: post@bv14.wien.gv.at
CC: christian.oxonitsch@wien.gv.at;  LPD Wien (Polizei)emine.schoebinger@spw.at; barbara.drahosch@chello.at; elisabeth.holzer@gruene.at; hannes_taborsky@hotmail.com; Michael Krammer (SK Rapid); gartler@skrapid.com;  Gerhard Zoigner (MBR Deutschordenstr. 27-35); office@wirsindhuetteldorf.at; ernst.schreiber@gmx.at; walter3101@yahoo.de
Subject: RE: AW: Neuerliche Gewalt
Date: Wed, 9 Apr 2014 09:32:31 +0200

Sehr geehrte Frau Kalchbrenner,
 
vielen Dank für die Informationen, zu denen wir allerdings neuerlich mit entsprechendem Nachdruck auf unsere unveränderte Position verweisen müssen.
 
Es ist für uns Betroffene inakzeptabel, wenn lediglich ein Profifußballverein für die Gesprächsführung und Problemlösung mit den Anrainern "stand alone an die Front geschickt" wird, während sich gleichzeitig die tatsächlichen Verantwortlichen für die Bürgeranliegen und -interessen (in dem Fall der Anteil der Bezirkspolitik daran) mit dem selben Profifußballverein in Klausur begeben und dort - ohne bisher erkennbare Möglichkeit der Bürgerbeteiligung - die für uns maßgebliche Zukunft aushandeln.
 
Zu dem stattgefundenen Gespräch zwischen dem SK Rapid und den beiden Mieterbeiräten bzw. der BI verweisen wir auf unser diesbezügliches - auch Ihnen zugegangenes - Mail vom 21.2.2014. Von einer Präsentation tatsächlich konkreter Pläne oder schon gar einer ausreichenden Behandlung von Anrainerproblemen und deren tatsächlicher nachhaltiger Lösung kann keine Rede sein.
 
So ist zum Beispiel auch ein großer Unterschied zwischen einer Pressemeldung, in der sich der SK Rapid offiziell von Gewalt distanziert und tatsächlichen effektiven Schritten seitens des Vereins, die solchen Ausschreitungen auch nachhaltig vorbeugen. Davon sind wir - wenn man die historische Entwicklung punkto Zunahme an Eskalation betrachtet (z.B. Platzsturm beim Derby, Ausschreitungen beim Freundschaftsspiel gegen den 1. FCN, Verprügelung eines Austria-Nachwuchsspielers nach dem Training) - anscheinend und bedauerlicherweise weiter entfernt denn je. Auf dieser Basis wird ohne maßgebliche Veränderungen wohl schwerlich eine gemeinsame gedeihliche Zukunft aufzusetzen sein.


Für den Mieterbeirat im Hugo Breitner Hof

hochachtungsvoll

Gerhard Kuchta 
(Schriftführer)

From: sonja.hoelzl@wien.gv.at
To: gerhard_kuchta@hotmail.com
Subject: Hanappi-Stadion
Date: Thu, 10 Apr 2014 11:04:38 +0000

BV 14 - zu A 1484/90

Sehr geehrter Herr Kuchta!

Danke nochmals für Ihr Antwortmail.

Ich kann Ihnen versichern, dass wir in dem Moment wo dem Bezirk die tatsächlichen Einreichpläne vorliegen, selbstverständlich mit den Bürgern in Kontakt treten werden. Die von Ihnen eingebrachten Wünsche und Kritikpunkte liegen ja vor.

Mit freundlichen Grüßen
Andrea Kalchbrenner
Bezirksvorsteherin Penzing

From: gerhard_kuchta@hotmail.com
To: post@bv14.wien.gv.at; christian.oxonitsch@wien.gv.at
CC: LPD Wien (Polizei)emine.schoebinger@spw.at; barbara.drahosch@chello.at; elisabeth.holzer@gruene.at; hannes_taborsky@hotmail.com; manfred.juraczka@oevp-wien.at; david.ellensohn@gruene.at; johann.gudenus@fpoe.at; wolfgang.aigner1@utanet.at; Michael Krammer (SK Rapid); gartler@skrapid.com; Gerhard Zoigner (MBR Deutschordenstr. 27-35); office@wirsindhuetteldorf.at; ernst.schreiber@gmx.at; walter3101@yahoo.de; asokamichael@yahoo.de
Subject: Zitat: "Beim Stadionprojekt fehlen noch drei wichtige Unterschriften"
Date: Wed, 7 May 2014 09:19:27 +0200

 
Sehr geehrte Frau Bezirksvorsteherin,
sehr geehrter Herr Stadtrat,
 
ich beziehe mich auf diesen Kurier-Artikel und die auch schon davor in den letzten Tagen immer wieder kolportierten Meldungen, dass das Stadionprojekt (Ersatz des Hanappistadions) nun so gut wie fixiert sei.
 
Zitat aus dem nunmehrigen Artikel: "Beim Stadionprojekt fehlen noch drei wichtige Unterschriften: Für einen Bauträger – zwei Generalunternehmer sind noch im Rennen. Für einen Kreditgeber – die Erste Bank wäre als Hausbank die logische Wahl. Und für einen Stadionsponsor – mit den verbliebenen Kandidaten wird noch verhandelt." 
 
Daher die sich daraus aufdrängende Frage: Die sonstigen erforderlichen Zustimmungen (nämlich jene der Politik und der Behörden) sind schon unter Dach und Fach oder zumindest soweit abgeklärt, "dass da eh nichts mehr anbrennen kann"???
 
Wir verweisen auf die bisherigen Aussagen seitens der für die Bürger- bzw. Anraineranliegen zuständigen Personen, die bisher versichert haben, noch keinerlei konkrete Informationen seitens des SK Rapid auf dem Tisch zu haben und daher auch keine Aussagen dazu machen zu können.
 
Woher also - wenn das tatsächlich der Fall ist - käme diese Sicherheit des SK Rapid, dass man schon das Abschiedsspiel organisiert und der "Kuchen so gut wie gegessen sei"?
 
Unsere Positionen und Forderungen zu dem Thema sind unverändert (unerfüllt!!!) aufrecht - und wir lassen mit diesen nicht spielen. Nicht einmal Fußball!
Bitte um Nachricht und Klarstellung.


Für den Mieterbeirat im Hugo Breitner Hof

Gerhard Kuchta 
(Schriftführer)

From: post@bv14.wien.gv.at
To: gerhard_kuchta@hotmail.com
Subject: AW: Zitat: "Beim Stadionprojekt fehlen noch drei wichtige Unterschriften"
Date: Thu, 8 May 2014 11:02:51 +0000

BV 14 – zu A 1484/90

Sehr geehrter Herr Kuchta!

Vielen Dank für Ihre E-Mail.

Stellvertretend für Frau Bezirksvorsteherin Kalchbrenner, ........ (Zusatzinfo entfernt) ......, möchte ich Ihnen mitteilen, dass uns seitens Rapid folgende Stellungnahme übermittelt wurde:

… möchten aber an dieser Stelle explizit darauf hinweisen, dass vom SK Rapid und/oder seinen offiziellen Repräsentanten zu keinem Zeitpunkt ein "letztes Spiel" im Hanappi-Stadion als definitiv angekündigt oder bezeichnet wurde. .. Selbst in allen Medien war vom "vielleicht" oder "wahrscheinlich" oder "im Idealfall" letzten Spiel zu lesen. .., dass manche Interpretationen und Spekulationen von Journalisten nicht zu verhindern sind, damit müssen wir im Sinne der Pressefreiheit leben, auch wenn es manchmal unnötige Mühen verursacht!

Seitens der Bezirksvertretung möchte ich festhalten, dass es keine Entscheidungen für oder gegen das Projekt gibt, da uns noch keine Variante endgültig präsentiert wurde. Wir haben VertreterInnen des Vereins für die nächste Sitzung der Bezirksentwicklungskommission Anfang Juni eingeladen.

Mit freundlichen Grüßen
Robert Pschirer
Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Penzing

From: post@gjs.wien.gv.at
To: gerhard_kuchta@hotmail.com
Subject: WG: Zitat: "Beim Stadionprojekt fehlen noch drei wichtige Unterschriften"; GJS 85747/13
Date: Tue, 27 May 2014 12:43:18 +0000

Sehr geehrter Herr Kuchta!

Herzlichen Dank für Ihre E-Mail vom 7. Mai 2014. So wie Sie habe auch ich in den letzten Wochen die Medienberichte zum Stadionprojekt von Rapid sehr aufmerksam verfolgt.

Ich kann Sie nun darüber informieren, dass Rapid Mitte Mai mit den zuständigen Behörden Kontakt aufgenommen hat um die Vorstellungen zu einem Neubau statt einer Sanierung zu präsentieren. Dabei zeigte sich, dass Rapid bisher kein einreichfähiges Projekt vorlegte und daher zahlreiche Detailfragen noch vertieft zu prüfen sind. Die Frage der Finanzierung ist ebenfalls noch zu klären. Als zuständiger Sportstadtrat ist es mir ein Anliegen, dass neben der korrekten Abwicklung aller behördlicher Auflagen auch die Anliegen der AnrainerInnen berücksichtigt werden. Aus diesem Grund habe ich die Verantwortlichen von Rapid ersucht, diesem Punkt besondere Beachtung zu schenken.

Da die Frage eines Neubaus wesentlich von der Finanzierung abhängt, wird in der kommenden Sitzung des Wiener Gemeinderates ein Antrag auf Erweiterung des bestehenden Sanierungs-Beschlusses auch für einen allfälligen Neubau vorgelegt werden. Dies dient ausschließlich der Erweiterung aller Optionen. Sofern Rapid alle behördlichen Auflagen erfüllt sowie mit den AnrainerInnen Lösungen der bestehenden Probleme erarbeitet und die erforderliche Finanzierung des Projektes vorlegt, ist dem Gemeinderat dieses Projekt jedenfalls nochmals zur Beschlussfassung vorzulegen. Die Gesamthöhe der bereits beschlossenen Subvention bleibt jedenfalls gleich.

Ich hoffe, die gewünschten Informationen gegeben zu haben und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Christian Oxonitsch
Amtsführender Stadtrat für
Bildung, Jugend, Information und Sport

From: gerhard_kuchta@hotmail.com
To: christian.oxonitsch@wien.gv.at
CC: post@bv14.wien.gv.at; LPD Wien (Polizei)emine.schoebinger@spw.at; barbara.drahosch@chello.at; elisabeth.holzer@gruene.at; hannes_taborsky@hotmail.com; manfred.juraczka@oevp-wien.at; david.ellensohn@gruene.at; johann.gudenus@fpoe.at; wolfgang.aigner1@utanet.at; Michael Krammer (SK Rapid); Christoph Peschek (SK Rapid); gartler@skrapid.com; Initiative Hütteldorf FÜR Rapid Stadion NEU; Gerhard Zoigner (MBR Deutschordenstr. 27-35); office@wirsindhuetteldorf.at; ernst.schreiber@gmx.at; walter3101@yahoo.de; asokamichael@yahoo.de

Subject: GJS 85747/13 - zu Ihrem heutigen Mail
Date: Tue, 27 May 2014 16:43:08 +0200

Sehr geehrter Herr Stadtrat,
 
vielen Dank für Ihr heutiges Mail, somit die Reaktion auf unser Mail vom 7.5.2014 und die nun gegebenen Informationen zum Stadionprojekt des SK Rapid.
 
Es ist zwar verwunderlich, dass der SK Rapid zum ursprünglich ja geplanten Sanierungsprojekt erst Mitte Mai (2014) mit den zuständigen Behörden Kontakt aufgenommen hat, da im Ansuchen um Sportstättenförderung bei der MA 51 vom 16.11.2011 (konkret der Einverständniserklärung dazu) davon die Rede ist, dass eine umgehende schriftliche Mitteilung erforderlich ist, wenn das geförderte Vorhaben teilweise oder zur Gänze nicht in der geplanten Art und Weise oder zum geplanten Zeitpunkt ausgeführt wird - und schließlich hat der SK Rapid dem Vernehmen nach schon einen Bieter für einen Abriss bzw. Neubau gewählt und bekanntgegeben. Aber das ist Sache der MA 51 (Sportamt der Stadt Wien).
 
Erfreulich ist die Betonung Ihres Anliegens, dass neben der korrekten Abwicklung aller behördlicher Auflagen auch die Anliegen der AnrainerInnen berücksichtigt werden. 
 
Doch leider dürften Sie unserem Mailverkehr und den darin eingebrachten Anforderungen weniger aufmerksam folgen, als den  Medienberichten zum Stadionprojekt von Rapid. Denn andernfalls könnte Ihnen nicht entgangen sein, dass es in keiner Weise ausreichend ist, dass die Verantwortlichen von Rapid diesem Punkt besondere Beachtung schenken.
Der SK Rapid besitzt für zahlreiche uns im Stadionumfeld betreffende Aspekte gar keine oder keine ausreichende Zuständigkeit. Diese liegt bei der Polizei bzw. der Stadt Wien (inkl. Bezirk, gemeindeeigene Betriebe, ...).
Außerdem ist und bleibt der SK Rapid ein Profi-Fußballverein - also eine Kapitalgesellschaft, die in erster Linie der eigenen wirtschaftlichen Existenz und dem eigenen sportlichen Erfolg verpflichtet ist. Erst danach kommt - mit weitem Abstand - unter anderem die ausreichende Befriedigung der Anrainerinteressen und eine friktionsfreie Nachbarschaft. Siehe dazu zahlreiche Ereignisse der jüngsten Vergangenheit. Aufgrund der durchaus herausfordernden Situation, in die sich der SK Rapid in einer insgesamt schwierigen wirtschaftlichen Situation, bei einer eigenen angespannten Finanzlage und bei der zusätzlichen Aufgabe, nun auch den Stadionneubau zu stemmen, begibt KANN der SK Rapid keine ausreichende und glaubhafte Garantiefunktion für uns Anrainer ausüben, da durch das Management des Vereins im Fall der Fälle zwangsläufig Prioritäten im Eigeninteresse gesetzt werden müssten, die höchstwahrscheinlich den Anrainerinteressen und bisher geäußerten Absichtserklärungen zuwider laufen würden (sogar bei heute durchaus besten Absichten!!). Auch hier kann eine entsprechende Garantiefunktion für uns Anrainer und unsere Lebensumstände nur die Stadt Wien ausüben.
Und leider dürfte auch der SK Rapid Ihrem Ersuchen nicht ausreichend gefolgt sein, da von dieser Seite in letzter Zeit vielmehr betont wurde, dass die Anrainer sowieso keine rechtlichen Möglichkeiten hätten, den Stadionneubau zu verhindern und darüber hinaus begonnen wurde, die Rapidfans gegen - wie Sie selbst betonen - ernst zu nehmende Anrainerinteressen zu mobilisieren (schließlich ist auch der Vizepräsident von Rapid und SPÖ-Gemeinderat Christoph Peschek nicht gerade unaktives Mitglied dieser Initiative, und ist die Facebookseite vom oben verlinkten Bericht auf der Rapid-Homepage verlinkt). Abgesehen von wohl ausführlicher zu diskutierender Umstände der beabsichtigten Petition: Ein nicht nur kontraproduktiver (weil unnotwendig polarisierender), sondern auch nicht unbedenklicher Schritt - wenn man die bekannte Gewaltbereitschaft mancher (!!) Rapid-"Fans" mit ins Kalkül zieht. Nicht auszudenken, welches Schicksal dem Neubauprojekt beschieden wäre, wenn aus dem heraus einem der Anrainer(vertreter) etwas zustößt. Und das dann nur aufgrund einer inakzeptablen, völlig unnotwendigen Passivität der letztendlichen Verantwortungsträger!
Aus diesem Grund verweisen wir mit Nachdruck NEUERLICH auf unsere Positionen und Forderungen zu dem Thema. Diese sind zwar durchwegs mit einigem guten Willen erfüllbar - aber derzeit leider nach wie vor allesamt OFFEN! 
Und die Zeit schreitet weiter voran ...


Für den Mieterbeirat im Hugo Breitner Hof

mit freundlichen Grüßen

Gerhard Kuchta 
(Schriftführer)

From: gartler@skrapid.com
To: gerhard_kuchta@hotmail.com; christian.oxonitsch@wien.gv.at
CC: post@bv14.wien.gv.at; LPD Wien (Polizei); emine.schoebinger@spw.at; barbara.drahosch@chello.at; elisabeth.holzer@gruene.at; hannes_taborsky@hotmail.com; manfred.juraczka@oevp-wien.at; david.ellensohn@gruene.at; johann.gudenus@fpoe.at; wolfgang.aigner1@utanet.at; Michael Krammer (SK Rapid); Christoph Peschek (SK Rapid); Initiative Hütteldorf FÜR Rapid Stadion NEU; Gerhard Zoigner (MBR Deutschordenstr. 27-35); office@wirsindhuetteldorf.at; ernst.schreiber@gmx.at; walter3101@yahoo.de; asokamichael@yahoo.de
Subject: AW: GJS 85747/13 - zu Ihrem heutigen Mail
Date: Wed, 28 May 2014 08:25:13 +0000

Sehr geehrter Herr Kuchta,

Ihre Behauptung "......Und leider dürfte auch der SK Rapid Ihrem Ersuchen nicht ausreichend gefolgt sein, da von dieser Seite in letzter Zeit vielmehr betont wurde, dass die Anrainer sowieso keine rechtlichen Möglichkeiten hätten, den Stadionneubau zu verhindern" ist leider in keiner Weise nachvollziehbar. Kein Offizieller des SK Rapid hat dies je behauptet, es stünde uns auch nicht zu, solche Auskünfte zu geben. Im von Ihnen ja sogar verlinkten Medienbericht der Online-Ausgabe der Tageszeitung "Kurier" wird auch in keiner Zeile behauptet, dass dies eine Information des SK Rapid sei! 

 

Zudem weisen wir Ihre Behauptung ebenfalls zurück, dass der SK Rapid "seine Fans gegen ernst zu nehmende Anrainerinteressen mobilisiert" hätte! Eine einzige neutrale Informationen auf unserer Homepage, dass wir in Kenntnis gesetzt wurden, dass sich aus Bewohnern der Nachbarschaft auch eine Initiative für einen Neubau gebildet hat, ist von einer Mobilisierung weiter entfernt als eine glühende Freundschaft zwischen den Fanklubs von Rapid und der Wiener Austria! Der guten Ordnung halber der Link zum angesprochenen News-Artikel auf der Rapid-Homepage - http://www.skrapid.at/9610+M51b8d5941c1.html - auf seinen vielfältigen offizielle Social-Media-Kanälen wurde diese Initiative übrigens von Seiten des SK Rapid exakt keinmal erwähnt! 

  

Mit sportlichen Grüßen

Harry Gartler

SK Rapid Sportstättenbetrieb GmbH

Prokurist/Stadionverwaltung

SK Rapid Wien

Sportkoordinator Amateure

From: gerhard_kuchta@hotmail.com
To: gartler@skrapid.com; krammer@skrapid.com; christoph.peschek@gpa-djp.at; klinglmueller@skrapid.com; lorenz@skrapid.com; rosenauer@puschner.com; kuhn@skrapid.com; marek@skrapid.com
CC: christian.oxonitsch@wien.gv.at; post@bv14.wien.gv.at; LPD Wien (Polizei); emine.schoebinger@spw.at; barbara.drahosch@chello.at; elisabeth.holzer@gruene.at; hannes_taborsky@hotmail.com; manfred.juraczka@oevp-wien.at; david.ellensohn@gruene.at; johann.gudenus@fpoe.at; wolfgang.aigner1@utanet.at; P. Weitere Teilnehmer vom 11.6.2014; Initiative Hütteldorf FÜR Rapid Stadion NEU; Gerhard Zoigner (MBR Deutschordenstr. 27-35); office@wirsindhuetteldorf.at; ernst.schreiber@gmx.at; walter3101@yahoo.de; asokamichael@yahoo.de
Subject: Finales Stadionprojekt - Berücksichtigung der Anrainerinteressen
Date: Sat, 31 May 2014 11:05:04 +0200

 
Sehr geehrte Herren,
 
da haben wir uns aufgrund der Einladung zur Planpräsentation für das neue Stadion am 11.6.2014 schon gefreut, dass endlich in der Abstimmung zwischen Planung und dem Bedarf der Anrainer etwas weitergeht, wir uns endlich über die konkrete Umsetzungsvariante beugen können - und haben daher auch auf die Entgegnung zum Mail vom 28.5.2014 verzichtet.
 
Doch leider viel zu früh gefreut!
 

Hieß es im besagten Mail noch, unsere Behauptung "......Und leider dürfte auch der SK Rapid Ihrem Ersuchen nicht ausreichend gefolgt sein, da von dieser Seite in letzter Zeit vielmehr betont wurde, dass die Anrainer sowieso keine rechtlichen Möglichkeiten hätten, den Stadionneubau zu verhindern" ist leider in keiner Weise nachvollziehbar. Kein Offizieller des SK Rapid hat dies je behauptet, es stünde uns auch nicht zu, solche Auskünfte zu geben. Im von Ihnen ja sogar verlinkten Medienbericht der Online-Ausgabe der Tageszeitung "Kurier" wird auch in keiner Zeile behauptet, dass dies eine Information des SK Rapid sei! 

 

Aber gleichzeitig wird bereits einen Tag vor der o.a. Präsentation, also am 10.6.2014 den Rapid-Mitgliedern in einer großen - und auch groß verlautbarten - Veranstaltung in der Wiener Stadthalle das finale Stadionkonzept präsentiert.

Wir werden also ab 11.6.2014 nicht aufgrund der nun endlich präsentierten konkreten Entwürfe in die weitere Planung eingebunden, sondern vielmehr vor vollendete Tatsachen gestellt.

Bei dem - ich zitiere inhaltlich - neuen Stadion für unsere grün-weiße Familie und unser neues Zuhause in Hütteldorf. Wörtlich: "Ein Stadion-Projekt dieser Größenordnung hat in Österreich noch kein Verein in Angriff genommen!" 

Ändert offenbar nichts daran, dass der SK Rapid unsere Positionen und Forderungen zur weiteren Vorgehensweise ebenso ignoriert hat, wie bisher die Stadt- und Bezirkspolitik. Letztere aufgrund, wie es heißt, nicht vorliegender konkreter Planungsunterlagen. Und dennoch wird den Vereinsmitgliedern (wie offenbar der Presse auch) bereits das endgültige Ergebnis präsentiert???

Im o.a. Mail vom 28.5.2014 hieß es: Eine einzige neutrale Informationen auf unserer Homepage, dass wir in Kenntnis gesetzt wurden, dass sich aus Bewohnern der Nachbarschaft auch eine Initiative für einen Neubau gebildet hat, ist von einer Mobilisierung weiter entfernt als eine glühende Freundschaft zwischen den Fanklubs von Rapid und der Wiener Austria! 

 

Doch in direkten Kontakten mit dieser Initiative hat sich herausgestellt, dass diese - trotz Präsenz der Herren Peschek und Klinglmüller auf dieser Facebook-Seite - keine Kenntnis davon hatte, dass im Forderungskatalog der "ach so bösen Anrainer" die Verhinderung des Stadionneubaus längst vom Tisch ist und es vielmehr um eine rechtzeitige Berücksichtigung der Anrainerinteressen in der Neuplanung (samt Betrieb) und deren nachhaltige Garantie geht

 

Und DAGEGEN in Wahrheit sammelt eine Gegeninitiative in mühsamer Kleinarbeit Unterschriften???

 

Was ist denn in diesem Katalog vom 4.2.2014 (Protokolldatum, Besprechung am 22.1.2014) zu lesen?

 

Weitere Vorgehensweise aus Sicht der Anrainer:

 

  • Nur ungefähre (noch dazu im Norden des Gebiets nicht aussagefähige) Pläne aus dem Geschäftsbericht zu veröffentlichen und zu besprechen erscheint zum momentanen Zeitpunkt nicht sinnvoll, wenn per 3.2.2014 sowieso die endgültigen Pläne vorliegen und sich die Präferenzen ja unmittelbar danach bei Rapid abzeichnen müssten. Diese konkreten Pläne sind so rasch wie möglich den betroffenen Anrainer(vertreter)n zur Kenntnis zu bringen.
  • Anhand dieser konkreten Unterlagen sind in ausreichender Form die Interessen / Probleme der Anrainer und deren Berücksichtigung bei der Umsetzung und im Betrieb zu besprechen. Eine Erörterung der Pläne und des Projekts zwischen Rapid und dem Bezirk, der Stadt oder anderen Behörden/Stellen ist diesbezüglich allein nicht ausreichend, da solche schwerpunktmäßig zumeist auf das reine Bauprojekt und dessen Finanzierung bezogenen Betrachtungen erfahrungsgemäß punkto Besprechungsumfang und Ergebnis meist nichts oder nicht ausreichend mit der Lösung der bestehenden und zukünftigen Anrainerprobleme zu tun haben.
  • Aus Sicht der Anrainer muss es zu diesem Ergebnis aus der Erörterung verbindliche Zusagen seitens der maßgeblichen Stellen (Bezirk, Stadt, Polizei, ...) an die Anrainer geben. Der SK Rapid ist nicht befugt bindende Zusagen namens der vorgenannten Stelle zu tätigen. Eine bloße Vereinbarung oder Absprache mit dem SK Rapid reicht den Anrainern hier keineswegs aus, da der Sportverein für die Gesamtorganisation der Veranstaltungen und insbesondere das Umfeld des Stadions zuwenig alleiniges Gestaltungsrecht hat, und außerdem in Interessenskonflikt mit den eigenen Vereinsinteressen kommen könnte.
  • Erst auf dieser gemeinsam getragenen Basis sind weitere Genehmigungsverfahren (Baubehörde etc.) und Umsetzungsschritte einzuleiten.

 

Eine Vorgehensweise, die nun offenbar so von Vereinsseite aus NICHT stattfindet! Wie könnte sonst der Öffentlichkeit die neue Planung als schon final präsentiert werden? 

 

Wenn es tatsächlich das Bestreben des SK Rapid ist, sich zum professionellsten Sportstättenbetrieb des Landes zu entwickeln, dann sieht das bezüglich der tatsächlichen und rechtzeitigen Einbindung von Anrainerinteressen in die Planung eines "grün-weißen Jahrhundertprojekts" sicher anders aus! 

 

In diesem Sinn sind die o.a. entscheidungsbefugten Stellen (Bezirk, Stadt, Polizei, ...) nun sogar mehr als zuvor in ihrer Funktion als Garant für die Wahrung der Bürgerinteressen gefordert.


Daher sind am 11.6.2014 seitens des SK Rapid nach der Präsentation und Erläuterung die konkreten Planungsunterlagen in einer für die Begutachtung der Auswirkungen durch die Anrainer ausreichenden Form zu übergeben.
 
Wir werden aufgrund dessen die Dokumente im Zeitraum von voraussichtlich 4 Wochen einer Prüfung unterziehen und Fragen bzw. Anliegen in einer daran anschließenden Besprechung mit der Bezirksvorstehung, entscheidungsbefugten Vertretern der Stadt Wien, der Polizei, dem SK Rapid und dem Planer bzw. Bauausführenden einbringen. Erst anschließend sind unter Berücksichtigung des Ergebnisses weitere Veranlassungen zu treffen.
Nur falls nun jemand meint "JETZT kommen's mit irgendwelchen Anforderungen daher, stoßen vielleicht alles um und halten alles auf?"WIR hätten uns das ja anders gewünscht! Siehe oben.
Für den Mieterbeirat im Hugo Breitner Hof

Gerhard Kuchta 
(Schriftführer)

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