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Die "Alte Leute Siedlung" - ein verlorenes Paradies?


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Die Entwicklungsgeschichte seit der Absiedelung der letzten Bewohner im Jahr 2006 - ja schon davor seit Beginn der Sanierung unserer Wohnhausanlage - ist ebenso unlustig, wie der Zustand dieses Anlagenteils heute (April 2018). Ein Video aus dem April…

Wasserschaden Hanakgasse 6


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Entwicklung vom 24. - 27.11.2017

Gasleitungs-Arbeiten 10-2017


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Situationsbericht 9./10.10.2017 Nikischgasse (Ostseite).

 

Fünf sanierte Gemeindewohnungen, die vor nicht allzu langer Zeit saniert wurden, werden wieder auseinandergenommen. Wiener Wohnen prüft, ob die Sanierungsarbeiten ordnungsgemäß durchgeführt wurden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Es ist dies eine Konsequenz aus den jüngst bekannt gewordenen mutmaßlichen Betrugsfällen. Im Visier steht ein Auftragnehmer, der zwar die volle Summe kassiert, aber keine entsprechenden Leistungen erbracht haben soll. Genaugenommen handelt es sich dabei nicht nur um ein Unternehmen, sondern um mehrere.

Ludwig: „Nicht alles mit rechten Dingen zugegangen“
Mehrere Subfirmen sollen an den Malversationen beteiligt gewesen sein. Davon ist zumindest die Stadt überzeugt. „Wir haben Verdachtsmomente gesammelt und sind zu dem Entschluss gekommen, dass nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist“, so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ). Man arbeite eng mit der Staatsanwaltschaft zusammen und sei an einer lückenlosen Aufklärung interessiert, betonte Ludwig.

Als Konsequenz wurde nun etwa die interne begleitende Kontrolle verstärkt. Diese erscheint unangemeldet dort, wo Wiener Wohnen Arbeiten beauftragt hat. „Wir wollen privaten Firmen erschweren, Leistungen zu erbringen, die nicht der Ausschreibung entsprechen“, so Ludwig.

Wohnungen werden genau untersucht
Dort, wo dies bereits geschehen sein könnte, wird nun zu einem radikalen Mittel gegriffen: Einige Wohnungen, in denen möglicherweise nicht so gearbeitet wurde wie vereinbart, werden genauestens untersucht. Die Stadt hat laut Ludwig unabhängige Experten für diese Art der Beweissicherung beauftragt. Sie nehmen nun etwa die Installationen bzw. Elektro-, Maler- oder Maurerarbeiten in fünf - nicht vermieteten - Wohnungen unter die Lupe.

Als Sicherheitsrisiko sind die möglichen Mängel nicht einzustufen, zeigte sich der Stadtrat überzeugt. Es handle sich stattdessen etwa um Fälle, wo Anstriche weniger oft aufgebracht wurden als vereinbart.

Höhe des Schadens steht noch nicht fest
Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, werde man finanziellen Ersatz vom Auftragnehmer verlangen, kündigte Ludwig an. Wie hoch der Schaden ist, ist laut Stadt derzeit aber noch nicht zu beziffern. Die betroffene Firma ist übrigens noch immer für Wiener Wohnen im Einsatz. Das Vergaberecht erlaube nicht, bereits erteilte Aufträge wieder zu entziehen, solange nur ein Verdacht vorliege, hieß es. Derzeit wird noch ermittelt, eine Anklage gibt es noch nicht.

In der Causa liegen auch zwei anonyme Anzeigen gegen Mitarbeiter von Wiener Wohnen vor, die - so lautet jedenfalls der Verdacht - über die Machenschaften Bescheid gewusst haben könnten. Laut Ludwig sind jedoch auch hier die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.

 

http://wien.orf.at/news/stories/2585594/

 

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Antworten auf diese Diskussion

 

Handwerkerskandal kratzt am Image von Wohnbaustadtrat Ludwig
23.05.2013 | 18:25 | ANDREAS WETZ (Die Presse)

Schaden durch mutmaßlichen Betrug bei Gemeindebausanierung könnte in die Millionen Euro gehen. Das Problem: Die wahre Höhe ist praktisch nicht zu erheben.

Es kommt selten vor, dass der Wiener Wohnbaustadtrat und potenzielle Häupl-Erbe, Michael Ludwig, in die Defensive gerät. Ein von der Korruptionsstaatsanwaltschaft untersuchter Skandal um millionenschwere Verträge mit Handwerkern, die Gemeindewohnungen sanieren sollten, ihre Leistungen jedoch nur unzureichend erbracht haben dürften, hat es geschafft.

Im März wurden die Ermittlungen bekannt, Anfang Mai veröffentlichte „Die Presse“ eine Artikelserie, die ein kompliziertes Firmennetzwerk zweier Wiener Großhandwerker transparent machte. Es besteht außerdem der Verdacht, dass die mangelhafte Leistungserbringung von zwei Werkmeistern von Wiener Wohnen gedeckt wurde. Weil sich Ludwig heute, Freitag, in einer Sondersitzung des zuständigen Gemeinderatsausschusses den vermutlich kritischen Fragen der Opposition stellen muss, informierte er bereits vorher mehrere Medien über seine Gefühlslage zum Skandal.

Kernbotschaft: Er, die Stadt Wien und Wiener Wohnen sind nicht Täter, sondern Opfer. Die Indizien dafür, dass Mitarbeiter aus seinem Haus davon gewusst haben, dass in unzähligen Wohnungen minderwertige Böden eingebaut, billigere Farben verwendet und weniger Anstriche als vorgeschrieben durchgeführt wurden, seien dürftig. Laut Ermittlern so dürftig, dass zumindest die Verfahren gegen die zwei beschuldigten Werkmeister auf der Kippe stünden.

Doch selbst wenn das stimmt, werden die Probleme für Ludwig nicht weniger. Der Fall liefert den politischen Mitbewerbern noch ausreichend Munition. Zwar beteuert der Stadtrat, sich, oder präziser, Wiener Wohnen im Fall einer Verurteilung der beschuldigten Handwerker an ebendiesen schadlos halten zu wollen. Die Beweisführung dafür scheint jedoch fast unmöglich.

Schwierige Beweisführung
Gerade einmal fünf der insgesamt 220.000 Gemeindewohnungen werden derzeit von Sachverständigen auf Nichterbringung von vertraglichen Leistungen untersucht. Tatsächlich dürften die verdächtigen Betriebe jedoch in mehreren hundert oder tausend gearbeitet haben. Um eine präzise Summe für eine Schadenersatzklage nennen zu können, müssten in allen betroffenen Objekten Böden herausgerissen, die Wandfarbe abgetragen werden. Sollte das Nennen einer konkreten Schadenssumme (ein Gutachten für die Wiener Wirtschaftskammer geht von „Millionen“ aus) wider Erwarten dennoch gelingen, ist fraglich, ob die betroffenen Firmen bis dahin wirtschaftlich noch greifbar sind. Ludwig appelliert deshalb bereits an die Justiz, rasch zu arbeiten.

Neue Kontrollabteilung
Damit ein derartiger Fall trotz der vorhandenen, aber offensichtlich ungeeigneten Kontrollmechanismen in absehbarer Zeit nicht mehr möglich ist, gesteht man bei Wiener Wohnen – zumindest zwischen den Zeilen – sogar Fehler ein. Die Neuinstallation einer 50 Köpfe starken Abteilung, die künftig ausschließlich zur Kontrolle von beauftragten Handwerkern abgestellt ist, ist für Beobachter nämlich nichts anderes als das Eingeständnis des bisherigen Wegschauens.

E-Mails an: andreas.wetz@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.05.2013)

 

http://diepresse.com/home/meinung/marginalien/1409153/Handwerkerska...

 

 

Gemeindewohnungen werden auseinandergenommen

Auftragnehmer soll geringere Leistungen als vereinbart erbracht haben.

Wien. Fünf sanierte Wiener Gemeindewohnungen, die erst vor nicht allzu langer Zeit saniert wurden, werden wieder demoliert - und das sogar im Auftrag des Eigentümers. Die städtische Gemeindebauverwaltung Wiener Wohnen nimmt die Objekte auseinander, um zu prüfen, ob Arbeiten ordnungsgemäß durchgeführt wurden, kündigte Wohnbaustadtrat Michael Ludwig an. Es ist dies eine Konsequenz aus den jüngst bekannt gewordenen mutmaßlichen Betrugsfällen. Im Visier steht ein Auftragnehmer, der zwar die volle Summe kassiert, aber keine entsprechenden Leistungen erbracht haben soll.

Im Wohnbauressort wurden Verdachtsmomente gegen das Unternehmen und mehrere Subfirmen gesammelt. Es folgte eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft, die nun ermittelt. Wie hoch der Schaden ist, ist laut Stadt derzeit noch nicht zu beziffern. Die betroffene Firma ist noch immer für Wiener Wohnen im Einsatz. Das Vergaberecht erlaube nicht, erteilte Aufträge zu entziehen, solange nur ein Verdacht vorliege, hieß es.

In der Causa liegen auch zwei anonyme Anzeigen gegen Mitarbeiter von Wiener Wohnen vor, die - so der Verdacht - über die Machenschaften Bescheid gewusst haben könnten. Auch hier sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.

Als Konsequenz wurde nun die interne begleitende Kontrolle verstärkt. Diese erscheint unangemeldet dort, wo Wiener Wohnen Arbeiten beauftragt hat.

 

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtpolitik/548321_Ge...

 

 

Korruptions- Krimi bei Wiener Wohnen: Stadtrat greift ein

Nach dem Dienstauto- Skandal bei Wien- Strom wird auch in einem anderen stadtnahen Bereich aufgeräumt. Im Korruptions- Krimi bei Wiener Wohnen greift Wohnbaustadtrat Michael Ludwig durch. Ermittler stellen fünf "verdächtige" Wohnungen auf den Kopf. Und: Ein 50- köpfiger Razzia- Trupp prüft Baustellen.Wie bekannt wurde, könnte ein Handwerker- Netzwerk mit üblen Tricks Wiener Wohnen und die Steuerbehörden um viele Millionen Euro geprellt haben (siehe Story in der Infobox). Zudem stehen drei Mitarbeiter der Verwaltung in Verdacht, in den Skandal verwickelt zu sein.

"Es ist nicht alles mit rechten Dingen zugegangen"
"Wir haben Verdachtsmomente gesammelt und sind zu dem Entschluss gekommen, dass nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist", berichtete Ludwig. Es seien bei Sanierungsarbeiten Mängel aufgetreten. Als Sicherheitsrisiko sind diese nicht einzustufen, zeigte sich der Stadtrat überzeugt. Es handle sich stattdessen etwa um Fälle, wo Anstriche weniger oft aufgebracht wurden als vereinbart. Es folgte eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft, die nun ermittelt.

Wohnungen werden unter die Lupe genommen
Unabhängig davon zieht der Stadtrat zwei Konsequenzen aus dem Skandal: Um Beweise zu sichern, zerlegen Gutachter aus Westösterreich "in enger Absprache mit der Ermittlungsbehörde" fünf renovierte Wohnungen. Die Farbe wird von den Wänden gekratzt und im Labor analysiert. Das soll etwa zeigen, ob genügend Schichten aufgebracht und ob die in Rechnung gestellten Materialien verwendet wurden. Auch Böden werden entfernt.

Außerdem soll künftig nicht nur nach erfolgter Renovierung, sondern schon während der Arbeiten kontrolliert werden. Ab Juli startet eine 50- köpfige Truppe aus Ingenieuren, Tischlern, Zimmerern und anderen Handwerkern. Sie ist direkt der Direktion unterstellt und taucht unangekündigt bei den rund 9.000 "Kleinbaustellen" in den Gemeindebauten auf. Diese Mitarbeiter bekommen eine Art Uniform und Dienstautos. Wie viel das neue Team kostet, ist offen.

Höhe des Schadens noch nicht beziffert
Wie hoch der bereits entstandene Schaden ist, ist laut Stadt derzeit noch nicht zu beziffern. Wiener Wohnen geht davon aus, dass die Kontrollen künftig so viel an "Ersparnissen" bringen, dass sich die Truppe in jedem Fall rechnet. "Durch diese begleitende Überprüfung wird es längerfristig mittels Kostenvergleichen auch möglich sein, Fehlverrechnungen zu ermitteln. Die Kontrolle geschieht IT- gestützt", heißt es.

Alex Schönherr, Kronen Zeitung/AG/red

 

http://www.krone.at/Nachrichten/Korruptions-Krimi_bei_Wiener_Wohnen...

 

 

Tatort-Ermittler im Gemeindebau.

Fachleute nehmen Wohnungen auseinander, um nicht erbrachte Leistungen aufzudecken

Wie die Tatort-Ermittler“, sollen Fachleute aufklären, welcher Schaden Wiener Wohnen durch fingierte Leistungen entstanden ist. Wie berichtet, geriet ein undurchsichtiges Firmengeflecht rund um einen großen Maler-Betrieb ins Visier der Justiz. Der Vorwurf: Die Unternehmen sollen diverse Aufträge in Wiener Gemeindebauten nicht der Ausschreibung entsprechend durchgeführt haben. Bezahlt wurden die gar nicht oder nur mangelhaft erbrachten Arbeiten trotzdem. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt.

Externe Experten
Bei Wiener Wohnen reagiert man parallel zu den Erhebungen der Justiz mit zwei Maßnahmen. Erstens: ein Aufklärungsteam aus externen, gerichtlich beeideten Sachverständigen wird fünf Wohnungen, an denen die verdächtigen Firmen gearbeitet haben, auseinandernehmen. Die Böden werden aufgerissen, die Wandmalereien abgeschabt – und auch andere Gewerke, wie Installationen, Bodenleger- oder Maurerarbeiten werden genau unter die Lupe genommen. So will man nachweisen, ob alle vereinbarten Leistungen erbracht wurden.

Wie hoch die Schadenshöhe ist, kann bis dato nämlich niemand sagen. Wohnbau-Stadtrat Michael Ludwig versichert allerdings, „dass kein Mieter zu Schaden gekommen ist.“ Der Schaden sei nur dem Unternehmen Wiener Wohnen entstanden.

Dessen stellvertretende Direktorin, Karin Ramser, erklärt: „Die Mängel sind nicht so substanziell, dass die Lebensqualität der Mieter beeinträchtigt ist. Ein Beispiel: Statt – wie in der Ausschreibung vereinbart – drei Mal, wurde eine Wand nur zwei Mal gestrichen und nicht mit der Farbe, die unsere Qualitätsansprüche erfüllt.“

Im Falle einer Verurteilung der verdächtigen Unternehmer werde sich Wiener Wohnen „an den Verantwortlichen schad- und klaglos halten“, sagt Ludwig.

Neuerung Nummer zwei ist ein Team zur Qualitätskontrolle, das ab Juli die Arbeit aufnimmt. 51 Fachleute sollen es Firmen erschweren, nicht die vereinbarten Leistungen zu erbringen. Sei es bei der Instandsetzung und Neukategorisierung von Leerwohnungen, beim Gebrechensmanagement sowie bei Arbeiten im Bereich der Sanierung. 500 bis 700 Baustellen soll das Team pro Jahr kontrollieren.

Anonyme Anzeigen
Im Zuge der Vergabe-Affäre wurden auch gegen zwei Mitarbeiter von Wiener Wohnen anonyme Anzeigen erstattet. Beide sind noch im Dienst, weil gegen sie bis dato keine Beweise vorliegen. Ermittlungen sind im Gange.

Und auch die verdächtigen Firmen arbeiten noch immer im Auftrag der Stadt. Ohne Beweise bzw. Verurteilung sei man als öffentlicher Arbeitgeber ans Vergabegesetz gebunden, erläutert Ramser.

(kurier) Erstellt am 23.05.2013, 17:43

 

http://kurier.at/chronik/tatort-ermittler-im-gemeindebau/13.521.755

 

 

Die Presseaussendung des Mieterbeirats im Hugo Breitner Hof dazu.

 

 

FP-Gudenus zu Skandal bei Wiener Wohnen: SPÖ reagiert immer erst, wenn der Staatsanwalt ein und aus geht
Stadtrat Ludwig trägt zumindest die politische Verantwortung für das völlige Versagen der Kontrolle

Wien (OTS/fpd) - Die Schrecksekunde von SPÖ-Stadtrat Ludwig hat
monatelang gedauert. Spätestens seit März war bekannt, dass ein
Handwerker-Kartell Wiener Wohnen um Millionen geprellt haben soll,
indem es verrechnete Leistungen nicht oder nur mangelhaft erbracht
hat. Städtische Beamte sollen das geduldet haben. Die
Staatsanwaltschaft ermittelt. "Und jetzt, Ende Mai, lässt sich Ludwig
medial groß feiern, weil er angeblich die Kontrollen verschärft?",
staunt Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann
Mag. Johann Gudenus. Ganze fünf von insgesamt 220.000
Gemeindewohnungen lässt Ludwig derzeit von Experten auf Mängel
untersuchen. Zudem schafft er eine neue Abteilung zur Kontrolle von
Handwerker-Arbeiten. Gudenus: "Seit mehr als einem Jahrzehnt liefert
Wiener Wohnen Skandale am laufenden Band. Dass nicht schon längst
gehandelt wurde, legt den Verdacht nahe, dass die SPÖ die üblen,
teils vermutlich sogar kriminellen Machenschaften ihrer Günstlinge
dort bisher bewusst toleriert hat."

Gudenus fordert von Ludwig politische Verantwortung ein: "Sich jetzt
einerseits als Opfer böser Handwerker und andererseits als großer
Aufdecker hinzustellen, ist billig. Dass Preisabsprachen und andere
Gaunereien auf Kosten der Mieter bei Wiener Wohnen ebenso auf der
Tagesordnung stehen wie Insider-Tipps über Konkurrenzangebote, ist
seit vielen Jahren allgemein bekannt." Wiener Wohnen müsse in allen
Bereichen durchleuchtet werden und das könnten nicht
weisungsgebundene Beamte erledigen, die sich quasi selbst prüfen.
Gudenus erneuert seine Forderung nach einem gemeinderätlichen
Untersuchungsausschuss: "Dieser muss etwa klären, wieso die SPÖ dem
Treiben so lange zugeschaut hat. Waren Ludwig die Betrügereien schon
vorher bekannt? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, warum hat er nicht
sofort etwas dagegen unternommen? Gab es vielleicht sogar
Kick-back-Zahlungen an die SPÖ? Wir Freiheitliche bestehen auf eine
wirklich umfassende Aufklärung dieses Skandals sowie auf die
Entwicklung von Kontrollmechanismen, die tatsächlich sicherstellen,
dass Wiener Wohnen die Interessen der Mieter vertritt und nicht die
irgendwelcher Günstlinge." (Schluss)

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0187 2013-05-24 13:10 241310 Mai 13 NFW0007 0329

Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen,
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

 

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130524_OTS0187/fp-gudenus-...

 

 

VP-Juraczka ad Ludwig: Nach einer 9-monatigen-Schrecksekunde wird endlich gehandelt

Wien (OTS) - "Die Inszenierung von Wohnbaustadtrat Ludwig als
Politiker, der "hart durchgreift", ist in Wahrheit eine billige
Schmierenkomödie. Michael Ludwig hätte früher und vor allem
konsequenter handeln müssen" so der Landesparteiobmann der ÖVP Wien
StR Manfred Juraczka zu aktuellen Medienberichten.

Manfred Juraczka: "Stadtrat Ludwig ist in seinen Bemühungen aus
mehreren Gründen wenig glaubwürdig. Bereits in einem Gutachten eines
Rechtsanwaltsbüros vom 7. August 2012 wurde die Empfehlung
ausgesprochen, die Baustellen flächendeckend zu überprüfen, um
betrügerische Verrechnungen aufzudecken. Warum hat der
Wohnbaustadtrat neun Monate zugewartet? Zum Zweiten sind auch noch
keine personalrechtlichen Konsequenzen gezogen worden, die
involvierten Mitarbeiter arbeiten nach wie vor an ihren Positionen
bei Wiener Wohnen. Und zum Dritten hat man sich offenbar auch nicht
an das Bundesvergabegesetz gehalten, denn dieses verpflichtet zum
Ausscheiden von Angeboten, wenn sie die marktüblichen Preise deutlich
unterschreiten. Auch in diesem Punkt vermissen wir Konsequenzen
seitens des Stadtrats."

"Es wird Zeit, die "Sümpfe" rund um Auftragsvergaben bei Wiener
Wohnen tatsächlich trocken zu legen. Sollte Stadtrat Ludwig dazu
tatsächlich bereit sein, unterstützen wir das gerne. Kosmetische
Aktivitäten zwecks Abschieben der Verantwortung sind jedenfalls zu
wenig", so Juraczka abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0175 2013-05-24 12:48 241248 Mai 13 VPR0005 0205

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
presse.klub@oevp-wien.at

 

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130524_OTS0175/vp-juraczka...

 

 

23. Mai 2013 21:04
Handwerker-Kartell

"Soko Pfusch" wacht über Wiener Wohnen
Nach Skandal im Gemeindebau greift Stadtrat Ludwig durch.

Vor etwas mehr als einem Monat platze die mediale Bombe: Die Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt bei Wiener Wohnen. Eine Maler-Firma soll die Stadt durch Pfusch und Scheinrechnungen für nie ausgeführte Arbeiten um mehrere Millionen Euro geschädigt haben. Offenbar hatte die Kontrollen im Magistrat versagt – oder es gab Helfer.

Wohnungen werden zerlegt
Im Zuge der Ermittlungen werden aktuell fünf frisch sanierte Gemeindewohnungen von gerichtlich beeideten Sachverständigen zerlegt, in der die Firma gewerkt hat. Sie sollen feststellen, ob und in welchem Ausmaß gepfuscht wurde. Damit es dazu erst gar nicht kommt, hat der zuständige Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ) eine 50 Mann starke Truppe ins Leben gerufen. Sie sind künftig auf Baustellen in den 220.000 Gemeindebauten in der Stadt unterwegs.

Qualitätskontrolle. Pro Jahr werden sie 600 bis 700 Kontrollen durchführen. „Wir unternehmen alles, um kriminelle Machenschaften, Betrügereien und schädigendes Verhalten abzuwenden! Mit dem neuen Team Qualitätskontrolle haben wir das Kontroll-Netz nochmals deutlich engmaschiger geknüpft“, sagt Ludwig.

 

http://www.österreich.at/nachrichten/Soko-Pfusch-wacht-ueber-Wiener...

 

 

Wiener Wohnen: Bis zu 40 Prozent falsch verrechnet
30.05.2013 | 18:50 | (Die Presse)

Im Handwerkerskandal um Wiener Wohnen haben Gutachter fünf Wohnungen genauestens untersucht. Zehn bis 40 Prozent wurden falsch verrechnet, weitere Überraschungen dürften noch folgen.

Wien/G.b. Im Handwerkerskandal um Wiener Wohnen gibt es jetzt erste Ergebnisse: Gutachter, die in den vergangenen Tagen fünf Wohnungen genauestens untersucht haben, sind zu einem Zwischenergebnis gekommen, das der „Presse“ jetzt vorliegt. Demnach hat es Fehlverrechnungen von Handwerksbetrieben zulasten von Wiener Wohnen gegeben, und zwar im Ausmaß von zehn bis 40 Prozent. Dieses Zwischenergebnis betrifft ausschließlich die Baumeisterarbeiten. Weitere Überraschungen dürften also noch folgen.

Auf Anfrage heißt es im zuständigen Büro von Wohnstadtrat Michael Ludwig, dass sich die Stadt Wien als Konsequenz aus diesem Zwischenergebnis schadlos halten und sämtliche rechtliche Möglichkeiten ausschöpfen will. Wie „Die Presse“ mehrfach exklusiv berichtete, hat bei diesem Skandal ein Firmenkonglomerat Leistungen nicht erbracht, aber dennoch verrechnet. Damit wurde Wiener Wohnen beziehungsweise die Stadt um Millionen geschädigt.

Stadtrat Ludwig hat nach Bekanntwerden der Vorwürfe mehrere Aktivitäten zur Klärung gesetzt. Es wurden oben erwähnte fünf Wohnungen genauestens unter die Lupe genommen. Ab Juli ist zudem die neue Einheit „Qualitätskontrolle“, die sich aus 50 Fachleuten zusammensetzen wird, in Einsatz. Diese Experten werden im Auftrag von Wiener Wohnen detaillierte Kontrollen am laufenden Band vornehmen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.05.2013)

 

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1412875/Wiener-Wohne...

 

 

Handwerker prellten Wiener Wohnen
Im Handwerkerskandal um Wiener Wohnen gibt es jetzt erste Ergebnisse. Demnach scheint es sich zu bestätigen, dass es Fehlverrechnungen von Handwerksbetrieben im Ausmaß von zehn bis 40 Prozent gab. Die Stadt dürfte damit um Millionen Euro geschädigt worden sein.

Firmen stehen in Verdacht bei der Sanierung im Gemeindebau die volle Summe verrechnet, aber keine entsprechenden Leistungen erbracht zu haben. Der Zwischenbericht ist nun eine Konsequenz aus den bekannt gewordenen mutmaßlichen Betrugsfällen. Laut einer Sprecherin von Wiener Wohnen mussten viele Bauteile geöffnet werden, um die mutmaßlichen Betrügereien tatsächlich zu erkennen.

So wurde etwa weit weniger Putz auf die Mauern aufgetragen, Trittschalldämmplatten nicht verlegt sondern einfach loses Material aufgeschüttet und bei Ytong-Platten wurde nur die Hälfte der vorgeschriebenen Befestigungshaken verwendet. Bisher sind die Fehlverrechnungen nur bei den Baumeisterarbeiten bekannt. Nun werden die Installateursarbeiten, die Elektrik und die Fließen überprüft.

Neue Einheit „Qualitätskontrolle“ angekündigt
Das gesamte Gutachten zu dem Handwerkerskandal wird für Juni erwartet. Wie hoch der Schaden sei, könne noch nicht beziffert werden, hieß es. Laut kolportierten Schätzungen dürfte dieser aber in die Millionen gehen. In der Causa wurde bereits Anzeige erstattet. Man werde finanziellen Ersatz vom Auftragnehmer verlangen, kündigte Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ) an.

Als weitere Konsequenz wird ab Juli von Wiener Wohnen die neue Einheit „Qualitätskontrolle“ eingesetzt. 50 Fachleute werden überwachen und unangemeldet prüfen, ob die Sanierungsarbeiten ordnungsgemäß durchgeführt werden, kündigte Wiener Wohnen an. „Wir wollen privaten Firmen erschweren, Leistungen zu erbringen, die nicht der Ausschreibung entsprechen“, so Ludwig (SPÖ) - mehr dazu in Betrugsverdacht bei Sanierung im Gemeindebau.

 

http://wien.orf.at/news/stories/2586690/

 

 

Wiener Wohnen: Nun auch Direktor mit Vorwürfen konfrontiert
Im Zusammenhang mit den mutmaßlichen Betrugsfällen im Zusammenhang mit Sanierungsarbeiten bei Wiener Wohnen gibt es eine neue Wendung: Wie die APA erfahren hat, liegt nun auch eine Anzeige gegen den Direktor der Gemeindebauverwaltung, Josef Neumayer, vor. Im Rathaus wurde dies bestätigt. Gleichzeitig wurde betont, dass der Betroffene die Vorwürfe „aufs Schärfste“ zurückweise.

Laut einem Sprecher von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ) handelt es sich um keine sehr umfangreichen Vorwürfe - sondern unter anderem um die Behauptung, Neumayer habe verwandtschaftliche Beziehungen zu einer der Firmen, die Wiener Wohnen geprellt haben sollen. Die Anzeige wurde von der Magistratsdirektion jedenfalls an die Staatsanwaltschaft übermittelt.

Intensive Ermittlungen
Weitere Schritte werden im Rathaus vorerst nicht erwogen, wie betont wurde. Die internen Erhebungen hätten keine Verdachtsmomente ergeben. Aber natürlich seien die Anschuldigungen geprüft worden. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Bei Wiener Wohnen wird derzeit intensiv ermittelt. So werden etwa einige Wohnungen regelrecht auseinandergenommen, um zu eruieren, ob Unternehmen Arbeiten nicht wie vereinbart durchgeführt haben. Tatsächlich sollen bereits Unregelmäßigkeiten gefunden worden sein. So sollen der Stadt bis zu 40 Prozent zu viel verrechnet worden sein.

 

http://news.orf.at/stories/2185361/

 

 

Skandal um Wiener Wohnen: Direktor unter Verdacht

Seit die "SOKO Gemeindebau" im Betrugskrimi bei Wiener Wohnen Ergebnisse liefert, geht es Schlag auf Schlag: Jetzt liegen sogar massive Untreue- Vorwürfe gegen Direktor Josef Neumayer vor - also jenen Mann, der mit den Machenschaften eines vermeintlich korrupten Bau- und Handwerker- Netzwerks aufräumen soll."Wir haben ein anonymes Schreiben erhalten und es dem Staatsanwalt übergeben. Auch intern ermitteln wir", erklärte der Sprecher der Magistratsdirektion, Dr. Rudolf Gerlich. "Für disziplinarrechtliche Maßnahmen gibt es derzeit keinen Grund," so Gerlich weiter.

Der Angegriffene selbst weist die Vorwürfe, er sei bestechlich und habe verwandtschaftliche Beziehungen zu einer der Firmen, als "völlig absurd und haltlos" zurück. Rathaus- Insider glauben an eine Retourkutsche, seit Neumayer bei Wiener Wohnen "umrührt". Drei Mitarbeiter standen unter Korruptionsverdacht. Gegen einen Werkmeister sind nun neue Vorwürfe aufgetaucht. Weitere könnten folgen.

"Die Betroffenen werden zur Kasse gebeten"
Die Baubranche ist sehr nervös. Wie berichtet, zerlegt die "SOKO Gemeindebau" derzeit fünf frisch renovierte Wohnungen. In allen hatten sich die Maurer ein dickes "Körberlgeld" eingesteckt und die Hausverwaltung geprellt. Mit getürkten Rechnungen wurde für Sanierungsarbeiten um bis zu 40 Prozent zu viel kassiert. Mieter kamen keine zu Schaden. Jetzt nehmen die Gutachter die Arbeit der Boden- und Fliesenleger, Maler, Schlosser und Elektriker unter die Lupe.

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig ist bemüht, die Vorgänge in seinem Ressort restlos aufzuklären. Jede falsche Rechnung wird eingeklagt, "die Betroffenen werden zur Kasse gebeten". Parallel dazu ermittelt die Staatsanwaltschaft: Es geht um Betrug, illegale Beschäftigung und Steuerhinterziehung.

Alex Schönherr und Richard Schmitt, Kronen Zeitung/red

 

http://www.krone.at/Nachrichten/Skandal_um_Wiener_Wohnen_Direktor_u...

 

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