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Die "Alte Leute Siedlung" - ein verlorenes Paradies?


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Die Entwicklungsgeschichte seit der Absiedelung der letzten Bewohner im Jahr 2006 - ja schon davor seit Beginn der Sanierung unserer Wohnhausanlage - ist ebenso unlustig, wie der Zustand dieses Anlagenteils heute (April 2018). Ein Video aus dem April…

Wasserschaden Hanakgasse 6


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Entwicklung vom 24. - 27.11.2017

Gasleitungs-Arbeiten 10-2017


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Situationsbericht 9./10.10.2017 Nikischgasse (Ostseite).

 

Wien will sich in Sachen Wohnbau verstärkt auf die ältere Generation konzentrieren: Denn schon heute leben rund 250.000 über 65-Jährige in der Stadt. Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ) will auf Barrierefreiheit und neue Wohnformen wie Alters-WGs setzen.

„Im Jahr 2044 werden 27 Prozent der Wiener Bevölkerung über 60 Jahre alt sein. Das stellt auch den Wohnbau vor Herausforderungen“, betonte Ludwig bei einer Pressekonferenz im Zuge des Symposiums „Älter werden - individuell wohnen“ am Mittwoch. Jedoch dürfe man nicht alle älteren Generationen „in einen Topf werfen“, sondern müsse viel stärker differenzieren. Die Stadt habe sich daher verschiedenste Maßnahmen vorgenommen. Derzeit wohnen laut Ludwig bereits rund 100.000 Menschen über 60 Jahre in den Wiener Gemeindebauten.

Zunächst wolle man die Sanierung zur Barrierefreiheit von bestehenden Wohnungen weiter vorantreiben, beispielsweise durch Liftzubauten oder die Einrichtung von Rampen. Auch in den Wohnungen selbst sollen Mieter bei Umbauten unterstützt werden: „Wir haben dazu eine eigene Kompetenzstelle für barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen eingerichtet, die auch stark frequentiert wird“, schilderte der Stadtrat.

„Ältere wollen keine reinen Alterssiedlungen“
Neubauten sollen ohnehin nur noch barrierefrei entstehen, der Fokus liege dabei aber verstärkt auf Mehrgenerationenwohnungen bzw. -siedlungen. Mehr als die Hälfte der im Rahmen einer Studie Befragten Menschen über Fünfzig kann sich vorstellen, später in einem Mehrgenerationenhaus zu wohnen. „Ältere Menschen wollen keine reinen Alterssiedlungen“, unterstrich auch Christoph Reinprecht, Professor am Institut für Soziologie der Universität Wien, der zu diesem Thema forscht. Stattdessen könne man einen Trend zu gebildeteren Pensionisten und damit auch den Wunsch nach mehr Teilhabe feststellen.

Als „Wohnen für Fortgeschrittene“ bezeichnete Ludwig eine weitere Alternative für ältere Wiener, die Senioren-Wohngemeinschaft. „Das funktioniert vor allem, wenn die Nutzer schon in der Planungsphase eingebunden werden“, so der Stadtrat. Damit könne man auch dem zunehmenden Phänomen der Singularisierung entgegenwirken, erklärte Reinprecht: „Je älter wir werden desto wahrscheinlicher leben wir alleine.“ An die 70 Prozent der Über-80-Jährigen können nicht mehr auf eine Kernfamilie zurückgreifen und teilen den Haushalt mit niemandem mehr.

Geförderter Wohnbau: Konzept für leichteren Wechsel
Auch die Kooperation zwischen Bauträgern und sozialen Dienstleistern soll aus diesem Grund in Zukunft verstärkt gefördert werden, meinte Ludwig. Als Beispiel nannte der Stadtrat u.a. Gemeinschaftsräume, die dann auch von Organisationen bespielt werden sollen. Problematisch bleibt oftmals die Finanzierbarkeit von Wohnen für Senioren, auch hier will Ludwig verstärkt Mittel der Wohnbauförderung einsetzen - besonders im Fokus stehen dabei sogenannte Smartwohnungen, die mit den Bedürfnissen ihrer Besitzer mitwachsen.

Da sich die eigenen vier Wände oft nicht so leicht adaptieren lassen, empfiehlt Reinprecht die Erleichterung von Wohnmobilität, auch zwischen den Segmenten. „Da geht es einerseits um Maßnahmen im Mietrecht, andererseits muss ein Wohnungswechsel innerhalb des geförderten Wohnbaus - etwa von einer großen zu einer kleineren Wohnung - auch administrativ erleichtert werden“, bekräftigte auch der Stadtrat. Diesem Problem werde man sich in den nächsten Monaten verstärkt widmen, an einem Konzept werde bereits gearbeitet.

http://wien.orf.at/news/stories/2671496/

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Rathauskorrespondenz vom 01.10.2014:

Stadtrat Ludwig: Die Zukunft des Wohnens für die Generation 60 plus
Präsentation von drei aktuellen Studien; interdisziplinäre Fachtagung zu den zukünftigen Wohnformen für ältere Menschen

Der demographische Alterungsprozess in Wien schreitet weiter fort. In den kommenden drei Jahrzehnten werden Anteil und Zahl der älteren Menschen deutlich zunehmen. Wie sehen die Trends hinsichtlich geeigneter Wohnformen für ältere WienerInnen in Zukunft aus? Welche Wohnformen werden bereits jetzt im geförderten Wohnbau angeboten und welche Erfahrungen werden damit von SozialwissenschafterInnen, Bauträgern, Dienstleistern, ArchitektInnen und NutzerInnen gemacht?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein interdisziplinäres Fachsymposium zum Thema "Älter werden - individuell wohnen" am 1. Oktober, dem "Internationalen Tag der älteren Menschen", in der Wiener Urania. Drei aktuelle Studien der Wiener Wohnbauforschung schaffen dabei die Grundlage für die eingehende Beschäftigung mit dem Schwerpunkt.

Heute, Mittwoch, informierten Michael Ludwig, Wiener Wohnbaustadtrat und Christoph Reinprecht, Universität Wien - Institut für Soziologie, im Vorfeld des Fachsymposiums über die neuen Erkenntnisse zum Thema.

Bereits heute ist rund eine Viertelmillion WienerInnen über 65 Jahre alt. Die neuesten Voraussagen im Rahmen der "Kleinräumigen Bevölkerungsprognose" machen deutlich, dass der demographische Alterungsprozess weiter fortschreiten wird. In den nächsten drei Jahrzehnten dürften Anteil und Zahl der 60 bis 74-Jährigen um 26 Prozent und 69.000 Personen ansteigen. Der Anteil der SeniorInnen der Altersgruppe 75 plus wird sogar um 96 Prozent und um ca. 118.000 auf 240.000 Personen zunehmen. Der Bevölkerungsanteil der 60- und Mehrjährigen würde demnach in Wien von 22% (2014) auf 27% (2044) steigen.

Im geförderten Wohnbau bildet das Wohnen für die ältere Generation schon seit vielen Jahren einen Schwerpunkt, aus dem zahlreiche hervorragende Projekte hervorgegangen sind. "Angesichts der neuesten Bevölkerungsprognose werden wir noch stärkeres Augenmerk auf diesen Bereich legen. Denn es geht nicht nur um die zahlenmäßige Zunahme der Seniorinnen und Senioren in Wien, sondern auch um die Auswirkungen von gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen auf die Lebenssituation und damit auch die Wohnbedürfnisse der älteren Generation", hielt Wohnbaustadtrat Michael Ludwig fest.

"Die heutige Fachtagung beschäftigt daher sich explizit mit der Wohnzukunft der älteren Generation in Wien. Drei aktuelle Studien der Wiener Wohnbauforschung bilden eine wichtige Faktengrundlage für die eingehende Auseinandersetzung mit dem wichtigen Thema. So zeigt sich etwa, dass sich die generelle Familiensituation von Seniorinnen und Senioren weiter verändert und dass außerfamiliäre Netzwerke einen noch höheren Stellenwert erhalten werden. Darüber hinaus werden in Zukunft in einigen Bezirken deutlich mehr ältere Menschen leben", erklärte Ludwig.

"Die Wienerinnen und Wiener bleiben zudem erfreulicherweise auch in einem höheren Lebensalter immer länger jung und aktiv. Sie sind ein sehr wertvoller Schatz für die Gesellschaft und verdienen höchste Wertschätzung. Ziel der Wiener Wohnbaupolitik ist es daher einerseits, Seniorinnen und Senioren auch in Zukunft ein möglichst maßgeschneidertes Wohnungsangebot, das u.a. den Ausbau gemeinschaftlicher Wohnformen umfasst, zur Verfügung zu stellen. Auf der anderen Seite wollen wir den Wunsch der älteren Generation, sich aktiv an Netzwerken zu beteiligen und andere Bewohnerinnen und Bewohner an ihrer reichen Lebenserfahrung teilhaben zu lassen, noch stärker - so zum Beispiel im Rahmen der Bildung von aktiven Hausgemeinschaften - aufgreifen", betonte der Wiener Wohnbaustadtrat.

Die Studien im Überblick

* Kernfamilie als Alters-Versorgungsmodell verschwindet tendenziell

"Während die heute über 80-Jährigen noch zu 67 Prozent eine ,klassische Kernfamilie' - also Kinder - haben, so können die 65 bis 79-Jährigen zu 41 Prozent und die 50 bis 64-Jährigen nur noch zu 34 Prozent mit einer möglichen Unterstützung eigener Kinder im Alter rechnen", erklärte Christoph Reinprecht, Institut Soziologie der Uni Wien und Leiter der Studie "Ältere Menschen in Wien -sozialwissenschaftliche Grundlagen". Verstärkend wirke zudem, dass sich auch der der Trend zum Singledasein im Alter fortschreibe. "Umso wichtiger können alternative soziale Netzwerke wie Nachbarschaften oder Hausgemeinschaften sein. Zumal die ,neuen Älteren' auch neue persönliche Potentiale mitbringen, die sich auch positiv im Wohnumfeld auswirken könnten: Denn sie sind im Schnitt höher gebildet, aktiver und gesünder", unterstrich er.
Bei der Altersversteilung auf Bezirksebene zeige sich, dass zukünftig einige Bezirke deutlich jünger, andere deutlich älter werden. In einwohnerstarken Bezirken wie Favoriten, Floridsdorf oder Donaustadt, die einen höheren Anteil an SeniorInnen verzeichnen, werde diese Entwicklung auch in Zukunft am raschesten voranschreiten, so Reinprecht. "Daraus lässt sich im Bereich des geförderten Wohnens auch ableiten, wo in Zukunft verstärkt Angebote für die ältere Generation gesetzt werden müssen."

* Formen des alter(n)sgerechten Wohnens
Architektin Christiane Feuerstein untersuchte im Rahmen der Studie "Integration alter(n)sgerechter Wohnformen im geförderten Wohnungsbau in Wien" die bereits jetzt im geförderten Wohnbau angebotenen Typologien altersgerechter Wohnformen. Unterschiedliche Organisationsformen hinsichtlich der Kooperation mit sozialen Dienstleistern aber auch nachbarschaftliche Unterstützungsangebote wie die Einplanung von WGs und Wohngruppen für SeniorInnen standen hier im Vordergrund.
Das Resümee: Altersgerechte Wohnformen - als "Inserts" in bestehende Wohnsiedlungen integriert oder als Konzept für neue Siedlungen - können die Kommunikation und gute Nachbarschaft einer ganzen Wohnanlage positiv stimulieren. Sie ermöglichen so ein "Wohnen für alle, in allen Lebenslagen".

* "Gemeinsam statt einsam" - Mehrgenerationenhäuser liegen im Trend
Architektin Freya Brandl leitete die Studie "Gemeinschaftliches Wohnen - Bedarf und Ausblick". Anhand einer repräsentativen Meinungsumfrage wurden die Vorstellungen, Motive und Erwartungen der Zielgruppe 50 plus in Bezug aufs gemeinschaftliche Wohnen untersucht. Dabei wurde eine Wohnform abgefragt, bei der die Menschen gemeinschaftlich zusammen leben, aber jeder für sich eine private Wohnung hat.

Die wichtigsten Ergebnisse:

* 54 Prozent der Befragten aus der Altersgruppe 50 plus erachten diese Wohnform als geeignet, um sich in reiferen Jahren gegenseitig im Alltag unterstützen zu können.

Die Integration in eine Gemeinschaft, die Einsamkeit und Isolation im Alter vorbeugt, ist für 45 Prozent der Befragten ein wesentlicher Grund für eine solche gemeinschaftliche Wohnform.

Reine "Altensiedlungen" lehnt die überwiegende Mehrheit der Befragten ab - das Leben und Wohnen in einem Mehrgenerationenhaus steht ganz oben auf der Wunschliste.

Fachsymposium "Älter werden - individuell wohnen"

An der Fachtagung in der Wiener Urania, zu der Wohnbaustadtrat Michael Ludwig und der PVÖ einladen, nehmen Expertinnen aus unterschiedlichen Fachgebieten, maßgebliche AkteurInnen der Stadt Wien sowie zahlreiche interessierte BesucherInnen teil. Die Ergebnisse werden im Rahmen der Wiener Wohnbauforschung präsentiert werden. (Schluss) da

Rückfragehinweis für Medien:

Christiane Daxböck
Mediensprecherin Wohnbaustadtrat Michael Ludwig
Telefon: 01 4000 81869
E-Mail: christiane.daxboeck@wien.gv.at

http://www.wien.gv.at/rk/msg/2014/10/01005.html

Rathauskorrespondenz vom 01.01.2015:

Ludwig/Edlinger: Tatkräftige Unterstützung für SeniorInnen im Bereich des Wohnens

Mit 1.1.2015 gelten für ältere GemeindemieterInnen, die von einer großen Wohnung auf eine kleinere wechseln möchten, vergünstigte Konditionen. Weiters gibt es für Wiener SeniorInnen seit kurzem eine neue Förderung für altersgerechte Umbaumaßnahmen.

Um SeniorInnen maßgeschneidertes Wohnen zu ermöglichen, verstärkt die Stadt Wien ihr Maßnahmenpaket für die ältere Generation mit zwei Neuerungen. Mit der Aktion 65Plus unterstützt Wiener Wohnen ab sofort MieterInnen bei einem Wechsel auf eine kleinere Gemeindewohnung, die den Bedürfnissen des aktuellen Lebensabschnittes besser entspricht. Außerdem greift die Stadt Wiener SeniorInnen – MieterInnen, aber auch Eigenheim- und KleingartenwohnhausbesitzerInnen – seit Ende November des heurigen Jahres im Rahmen einer neuen Förderaktion für altersgerechte Adaptierungsmaßnahmen finanziell unter die Arme.

„Maßnahmen für Seniorinnen und Senioren bilden einen wesentlichen Schwerpunkt in der Wiener Wohnbaupolitik, den wir kontinuierlich ausbauen. So leistet die Aktion 65Plus von Wiener Wohnen einen wichtigen Beitrag dazu, älteren Gemeindemieterinnen und -mietern bedarfsgerechten Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus sorgt eine neue Förderaktion der Stadt unabhängig von der Wohnform für eine finanzielle Entlastung um bis zu 4.200 Euro, wenn altersgerechte Umbauten durchgeführt werden“, erklärt Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

Neuerungen, die auch der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) begrüßt. Rudolf Edlinger, Vizepräsident des PVÖ und Vorsitzender der Landesorganisation Wien: „Sowohl die Aktion 65plus als auch die neue Förderung für Umbaumaßnahmen für eine verbesserte Barrierefreiheit sind wichtige weitere Schritte, um Seniorinnen und Senioren im Bereich des Wohnens zu unterstützen. Denn die Mehrzahl der älteren Wienerinnen und Wiener möchte möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen – passender, altersgerechter Wohnraum stellt eine wesentliche Voraussetzung dafür dar.“

Aktion 65plus – Wohnungstausch im Wiener Gemeindebau

Das Angebot gilt für alle HauptmieterInnen ab 65, die seit zehn oder mehr Jahren in einer Gemeindewohnung von mindestens 65m² Größe wohnen. Gewechselt werden kann auf eine Wohnung, die zumindest einen Wohnraum weniger hat, selbstverständlich ist aber auch ein Wechsel von z.B. vier auf zwei Zimmer möglich. Damit sich der Wechsel auch für jene MieterInnen rechnet, die in ihrer jetzigen Wohnung noch den alten Kategoriemietzins bezahlen, erhalten diese für die neue Kategorie A - Wohnung einen 35-prozentigen Abschlag auf den jeweiligen Richtwertzins.

Beispiel: Für eine 50m²-Wohnung beträgt der Richtwert-Zins inkl. 10 % Ust. 296 Euro. Mit der Aktion 65 Plus: 192 Euro. Die jährliche Ersparnis macht damit ca. 1.250 Euro aus!

SeniorInnen mit niedrigem Einkommen können darüber hinaus auch davon profitieren, dass für personenstandsbezogene Wohnungsgrößen die Mietbeihilfe im vollen Umfang greift. Denn Mietbeihilfe kann für Einzelpersonen nur für eine maximale Fläche von 50 m², für Paare bis zu einer Fläche von 70m² bezogen werden.

Da gerade mit zunehmendem Alter auch das Bedürfnis nach mehr Wohnkomfort steigt, werden für die Aktion 65Plus ausschließlich Wohnungen der Kategorie A – also mit moderner Ausstattung von Bad, WC und Heizung – angeboten. Ersparnisse ergeben sich bei einer Wohnflächenreduktion durch den geringeren Mietzins- und Betriebskostenanteil sowie niedrigere Strom- und Heizkosten!

Besondere Wünsche beim Wohnungswechsel – z.B. Wechsel innerhalb der eigenen Wohnhausanlage oder Wunsch nach einer bequem zugänglichen Erdgeschoßwohnung – werden nach Maßgabe des Wohnungsbestandes selbstverständlich von Wiener Wohnen berücksichtigt. Auch die sogenannte „Direktvergabe“ der bisherigen Wohnung an geeignete NachmieterInnen ist im Rahmen der Aktion möglich. Investitionen und Einrichtungsgegenstände darf man sich in diesem Fall mit bis zu 5.000 Euro von NachmieterInnen ablösen lassen.

In den Wiener Gemeindebauten wohnen rund 80.000 Personen der Generation 65plus und damit rund 18 Prozent aller BewohnerInnen. Die Aktion 65Plus unterstützt SeniorInnen mit bedarfsgerechten Wohnraum. Gleichzeitig entsteht dadurch auch ein zusätzliches adäquates Wohnraumangebot für junge Familien mit Kindern.

Neue Förderaktion für altersgerechte Adaptierungsmaßnahmen

Auch WienerInnen ab 65 Jahren, die keine Pflegestufe haben, können damit eine finanzielle Unterstützung für Umbaumaßnahmen, die einer verbesserten Barrierefreiheit dienen, erhalten. Die neue Förderung richtet sich gezielt an Personen und Haushalte, die über ein geringeres Einkommen verfügen. Speziell diese Bevölkerungsgruppe soll bei aufwändigeren Maßnahmen zur Barrierefreiheit finanziell entlastet werden.

Die Förderung – 35 % der Kosten und maximal 4.200 Euro – kann sowohl von MieterInnen als auch von Eigenheim- und KleingartenbesitzerInnen in Anspruch genommen werden. Voraussetzung ist, dass es sich um den Hauptwohnsitz handelt.

Förderbar sind Investitionskosten von 3.000 bis 12.000 Euro für altersgerechte Umbaumaßnahmen. Dazu zählen etwa Maßnahmen für einen barrierefreien Zugang (Rampe, Plattformlift, Hebebühne, motorische Türöffnungshilfe) sowie Ein- und Umbauten für ein seniorInnengerechtes Bad (tragfähige Wände zur Montage von Stütz- und Haltegriffen, bodenebene Dusche, unterfahrbarer Waschtisch, Duschsitze, Thermostatarmatur im Sanitärbereich).

Um soziale Fairness zu gewährleisten, ist die Förderung an bestimmte Einkommensgrenzen, die sich bereits im sozialen Wohnbau bewährt haben, gebunden. Im Jahr 2014 sind dies bei einem 1-Personen-Haushalt 21.581 Euro netto, bei einem 2-Personen-Haushalt 32.158 Euro netto, bei einem 3-Personen-Haushalt 36.393 Euro netto, bei einem 4-Personen-Haushalt 40.621 Euro netto.

„Im Rahmen eines Beratungsgespräches in der Magistratsabteilung 25 erhalten SeniorInnen, die um eine Förderung ansuchen wollen, nicht nur detaillierte Informationen zur Förderung, sondern auch wichtige ExpertInnen-Tipps rund um die beabsichtigten Umbaumaßnahmen.

Service

Aktion 65plus:
Die Aktion 65plus startet mit heutigem Datum für eine vorerst einjährige Pilotphase. Für detaillierte Informationen sowie ein persönliches Beratungsgespräch zur Aktion 65plus sind Terminvereinbarungen bei Wiener Wohnen jederzeit unter 05 75 75 75 möglich.

Förderung altersgerechter Umbaumaßnahmen:
Nähere Informationen zur neuen Förderung für altersgerechte Umbaumaßnahmen sind beim Infopoint der Stadt Wien erhältlich.
Informations- und Einreichstelle:
Infopoint der MA 25 / MA 50:
20., Maria-Restituta-Platz 1, 6. Stock, Zimmer 6.09
Telefon: 01 4000 74860
E-Mail: wv@ma50.wien.gv.at
Persönliche Beratung: Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr
Telefonische Beratung: Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr

Detaillierte Infos zur Förderung gibt es auch unter dem Link:
http://www.wien.gv.at/wohnen/wohnbautechnik/ahs-info/pdf/altersgere...

Rückfragehinweis für Medien

Christiane Daxböck
Mediensprecherin StR Michael Ludwig
Telefon: 01 4000 81869
E-Mail: christiane.daxboeck@wien.gv.at

Susanne Vockenhuber
Öffentlichkeitsarbeit PVÖ
Telefon: 01 313 72-31
E-Mail: susanne.vockenhuber@pvoe.at

Jörg Neumayer
Pressesprecher Wiener Wohnen
Telefon: 0664 887 575 18
E-Mail: joerg.neumayer.jn1@extern.wien.gv.at

http://www.wien.gv.at/rk/msg/2015/01/01003.html

Anmerkung des Mieterbeirats dazu:

Erstens belegen die o.a. Zahlen (hier eine Auflistung dazu), dass die Behauptung im jüngsten Sitzungsprotokoll des Mieterbeirats (bzw. der einmeldenden Mieterin) richtig ist:

Die neuen, kleineren Wohnungen sind für die Mieter aufgrund des Umstiegs von Wiener Wohnen vom Kategoriemietzins auf 100% Richtwert zumeist teurer, als die alten größeren. Im hier von der Rathauskorrespondenz verwendeten Beispiel des Umstiegs von 65 m2 auf 50 m2 sogar inklusive der eingerechneten Betriebskosten und der Umsatzsteuer (von 403,26 EUR auf 418,00 EUR Bruttomonatsmiete).

Bezeichnend daher auch die Tatsache, dass die Verlautbarung des 35%-Nachlasses vom Richtwert wenige Tage nach der Veröffentlichung dieses Protokolls erfolgt ist!

Doch die erwähnte Aufstellung belegt obendrein, dass diese Aktion neben einer Erleichterung für die Mieter (wenn die einmal überhaupt die Kosten für Übersiedlung und Neueinrichtung aufbringen können) vor allem eines ist: Ein gutes Geschäft für Wiener Wohnen!

Denn einerseits zahlt auch der übersiedelnde Mieter im besagten Beispiel um 7 Cent pro m2 an Hauptmietzins MEHR als in der vorherigen Wohnung, und andererseits wird die zurückgegebene wesentlich größere Wohnung viel früher für eine Neuvergabe zum weit teureren Richtwert frei!

Dass die jährliche Ersparnis ca. 1.250 Euro ausmacht, ist eine Irreführung, denn eine Ersparnis kann man seriös nur von den alten zu den neuen Gesamtwohnkosten rechnen - und nicht zu einem theoretischen Mietzins, der sowieso unerschwinglich gewesen wäre!

Eine Ablöse von Investitionen ist übrigens nach § 10 MRG betraglich nicht gedeckelt. Zumindest ist uns keine solche Deckelung bekannt.

Immer aufschlussreich, wenn man über solche Aktionen dann auch "das Kleingedruckte" findet - wie zum Beispiel den Folder hier in der Dokumenten-/Downloadsammlung von Wiener Wohnen - und dann z.B. liest:

Achtung: Ausnahmen gibt es, wenn es sich bei Ihrem aktuellen Wohnsitz um eine aufkategorisierte Wohnung handelt, in die Sie nach 2003 eingezogen sind und für die Sie bereits Richtwert bezahlen, oder wenn Sie in einen Neubau wechseln. In diesem Fall bleibt die Miete pro Quadratmeter gleich. Das heißt, Sie bezahlen für Ihre neue Wohnung den Quadratmeter-Preis, den Sie auch in Ihrer alten Wohnung bezahlt haben.

Also im Klartext: Wenn Wiener Wohnen an der bisher bewohnten Wohnung eh schon den Richtwert (90 oder gar 100 Prozent) verdient hat, dann gilt die Ermäßigung des Quadratmeterpreises auf 65 Prozent Richtwert natürlich nicht! Auch wenn man unterhalb der Einkommensgrenzen des WWFSG liegt ...

Alles klar, um wen es in dieser Aktion in Wahrheit geht?

Eine Stellungnahme des Mieterbeirats vom 26.4.2015 zu diesem Thema.

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