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Die "Alte Leute Siedlung" - ein verlorenes Paradies?


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Die Entwicklungsgeschichte seit der Absiedelung der letzten Bewohner im Jahr 2006 - ja schon davor seit Beginn der Sanierung unserer Wohnhausanlage - ist ebenso unlustig, wie der Zustand dieses Anlagenteils heute (April 2018). Ein Video aus dem April…

Wasserschaden Hanakgasse 6


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Entwicklung vom 24. - 27.11.2017

Gasleitungs-Arbeiten 10-2017


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Situationsbericht 9./10.10.2017 Nikischgasse (Ostseite).

Von: Gerhard Kuchta
Gesendet: Mittwoch, 13. Mai 2026 17:25
An: WRW Fachbereich HV & KB
Cc: Firma Heißenberger; Elke Hanel-Torsch; Wiener Bürgermeister; Wiener Wohnen; Ernst Schreiber; Martin Kugler
Betreff: Langfristiger Aufzugsdefekt Molischgasse 4
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
gestern wurde der Mieterbeirat von einer Mietpartei davon in Kenntnis gesetzt, dass der Lift in Molischgasse 4 (ein Haus mit 5 Geschoßen) seit Anfang / Mitte April 2026 außer Betrieb ist. Anfragende Mieter, wann denn wieder mit einem Liftbetrieb zu rechnen ist wurde dazu von Wiener Wohnen keine Auskunft gegeben. Vielmehr wurden sie an die Firma Heißenberger verwiesen. Dort hat eine Mietpartei dann erfahren, dass hier eine Generalsanierung des Aufzuges ansteht und dieser daher länger nicht in Betrieb sein wird.
 
Vorgestern wurde nunmehr von Wiener Wohnen ein Schreiben an der Tür angebracht, dass der Aufzug bis 9.8.2026 (!!!) außer Betrieb sein wird. Es wird derzeit nicht an der Liftanlage gearbeitet - offenbar weil Ersatzteile fehlen.
 
Da für unsere 42 Lifte ein Vollwartungsvertrag besteht, aus dessen Verrechnung wir als Mieter noch dazu 50% über die Betriebskosten verrechnet bekommen ist eine derartige Situation und Vorgehensweise, insbesondere dieser an den Tag gelegte Servicelevel in keiner Weise nachvollziehbar.
 
Auch das von Ihnen in dem Schreiben angeführte Trageservice des Samariterbundes Wien kann diesbezüglich keine akzeptable Abhilfe schaffen, wie ein Anruf dort - gerade eben ( 13.5.2026, 16.31 Uhr) - ergeben hat. Denn wie anzunehmen war, kann es - je nach Tageszeit, Witterung sowie sonstiger Auftragslage und deren Dringlichkeit - eine Stunde oder länger vom Anruf samt Bestellung bis zum Eintreffen der Hilfskräftedauern. Was bei dann entsprechender Wartezeit vor allem nach oben, also bei der Hauseingangstür eine völlig unzumutbare Situation gerade für gebrechliche, ältere oder körperlich beeinträchtigte Personen ergibt. Vor allem wenn wir hier über einen Zeitraum des Liftdefekts von rund 4 Monaten sprechen!
 
Deshalb erfolgte gestern mein Anruf dazu bei der Mieterbeiratshotline von Wiener Wohnen (Stelle für bereits gemeldete Defekte, Herr XXX). Dauer des Gesprächs: Über 15 Minuten!
 
Ein beträchtlicher Teil davon wurde schon damit vergeudet, dass der Mitarbeiter anfangs nicht bereit war, meine Urgenz ohne Bekanntgabe auch der betreffenden Stiegennummer anzunehmen. Zur Erinnerung: Schon im Protokoll aus dem Gespräch zwischen Wiener Wohnen und dem Mieterbeirat vom 18.9.2015 (!!!) ist nachzulesen, dass der externe Entfall der Stiegennummern bereits in Bearbeitung ist! Und siehe da: Nach dieser mir gestohlenen Zeit war es dem Mitarbeiter durchaus rasch möglich, den bisherigen Verlauf zum Lift in Molischgasse 4 auch ohne die zusätzliche Stiegennummer zu finden. 
 
Jedoch wurde mir daraufhin mitgeteilt, dass der Defekt eben bis 9.8.2026 dauern wird. Mein Hinweis auf den ja bestehenden Vollwartungsvertrag und daher eine völlig inakzeptable Defektdauer blieb ebenso fruchtlos wie meine Aufforderung, dazu einen Rückruf des Zuständigen bei Wiener Wohnen im System einzutragen. Es wurde mir mitgeteilt, dass das zu solchen Aufzugsdefekten nicht möglich ist, der Eintrag ins Leere gehen würde und mir nicht einmal eine Geschäftsfallnummer zu meinem Anruf und der Urgenz zugesendet werden kann. Ich solle mich an die Firma Heißenberger wenden. Wiener Wohnen könne mir bzw. unseren betroffenen Mietern in diesem Fall nicht helfen!
 
Ich habe mich daher telefonisch an die Firma Heißenberger gewendet (Frau XXX), die mir umgekehrt - nicht unerwartet - mitgeteilt hat, ich solle mich wegen dieses Defekts an Wiener Wohnen wenden. Zwischen der Firma Heißenberger und den Mietern bestünde ja keine Vertragsbeziehung, sondern mit Wiener Wohnen - ebenso für uns Mieter.
 
 
Daher hier diese Dokumentation und die dazu erhobenen Forderungen des Mieterbeirats dazu:
 
  • Eine derartige Vorgehensweise gegenüber Mietern und dem Mieterbeirat ist vollkommen inakzeptabel!
  • Eine Defektdauer dieser Art ist bei einem eingegangenen Vollwartungsvertrag ebenso völlig inakzeptabel. Die Reparatur des betreffenden Aufzugs ist unverzüglich durchzuführen.
  • Für die Zeitüberschreitung der Reparaturdauer - schon bisher und für den weiteren Verlauf - ist die ja vertraglich festgelegte Pönale zu verrechnen. Diese ist anteilig auch den Betriebskosten gutzuschreiben! 
  • Der Vollwartungsvertrag ist aufgrund der offenbar ja gar nicht ausreichend gegebenen Servicebereitschaft der Firma Heißenberger zu kündigen. Auf jeden Fall ist der Anteil, welcher über die Betriebskosten verrechnet wird zu kürzen, da ja offenbar langwierige Defekte eher den Erhaltungsaufwand als die laufende Wartung belasten.
  • Den betroffenen Mietern ist von Wiener Wohnen für die gesamte Dauer des Defekts aktiv der Mietzins angemessen zu reduzieren.
 
Für den Mieterbeirat im Hugo Breitner Hof

Gerhard Kuchta

(Schriftführer)

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Antworten auf diese Diskussion

Von: Gerhard Kuchta 
Gesendet: Montag, 18. Mai 2026 12:33
An: WRW Fachbereich HV & KB 
Cc: Firma Heißenberger; Elke Hanel-Torsch; Wiener Bürgermeister; Wiener Wohnen; Ernst Schreiber; Martin Kugler
Betreff: Ein weiterer sich hinziehender Aufzugsdefekt (Hanakgasse 15)
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute wurde der Mieterbeirat von einem Betroffenen informiert, dass auch der Lift in Hanakgasse 15 seit Samstag wieder außer Betrieb ist - und das nach vorangegangenen rund 2 Wochen Sanierung.


  
Für den Mieterbeirat im Hugo Breitner Hof 

Gerhard Kuchta
(Schriftführer)

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