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From: gerhard_kuchta@hotmail.com
To: wiener.wohnen@magwien.gv.at
CC: kanzlei-16@wrw.wien.gv.at; michael.ludwig@gws.wien.gv.at; daniela.strassl@wien.gv.at; buergermeister@magwien.gv.at; maria.vassilakou@gruene.at; infomaster@lebensministerium.at; asokamichael@yahoo.de; otto.cerny@chello.at; ilse.mayer3@chello.at; ernst.schreiber@gmx.at; ludwig-rymski@hotmail.com; walter3101@yahoo.de; (Mieter); office@wmbr.at
Subject: Vorschläge zur Senkung des Energieverbrauchs bei Aufzügen
Date: Mon, 23 May 2011 19:04:34 +0200




Sehr geehrte Damen und Herren,
 
ein Mieter in unserer Wohnhausanlage, XXX, hat sich heute mit einer wichtigen Beobachtung und zwei ebenso wichtigen Vorschlägen an mich gewandt, um - auch im Sinn des Umweltgedankens - Energie für den Betrieb von Personenaufzügen zu sparen und somit auch die Kostenbelastung für die Mieter zu senken.
 
Die Beobachtung: Die Aufzüge in unserer Wohnhausanlage werden - wie dieses Bild beweist - von 3 starken Lampen beleuchtet, und das nicht nur bei Bedarf, also Abruf/Aufzugsbetrieb, sondern rund um die Uhr. Die Lampen erzeugen in den relativ kleinen Liftkabinen dadurch sogar so viel Wärme, dass es vor allem in den Sommermonaten für den Liftbenützer unangenehm ist.  
 
Die Vorschläge:
 
  1. Reduktion auf nur 2 (ggf. schwächere) Lampen, was auch bei Ausfall einer Lampe ausreichend sein müsste, um die Sicherheit der Benützer zu gewährleisten (die Aufzüge müssen sowieso laufend auf Betriebssicherheit kontrolliert werden, wofür eine Kostenverrechnung an die Mieter erfolgt).
  2. Einsatz einer Zeitschaltung ab Rufen des Aufzugs bzw. Öffnen der Tür, welche einen unnötigen Dauerverbrauch an Strom verhindert.
 
 
Diese Vorschläge wären nicht nur für unsere Wohnhausanlage / Gemeindebauten, sondern für einen bundesweiten Einsatz auf Eignung und Sinnhaftigkeit zu hinterfragen, was ein entsprechendes Einsparungspotential nach sich ziehen müsste.
  
 
Für den Mieterbeirat im Hugo Breitner Hof
 
hochachtungsvoll
  
Gerhard Kuchta
(Schriftführer)

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Antworten auf diese Diskussion

Subject: AW: Vorschläge zur Senkung des Energieverbrauchs bei Aufzügen
Date: Tue, 24 May 2011 07:04:46 +0200
From: kanzlei@wrw.wien.gv.at
To: gerhard_kuchta@hotmail.com


Sehr geehrter Herr Kuchta !

Danke für Ihr Schreiben.

Die zuständige Abteilung/Kundenservice von Wiener Wohnen wird Ihnen so rasch wie möglich eine Antwort übermitteln.

Bis dahin ersuchen wir Sie um etwas Geduld.

Mit freundlichen Grüßen

STADT WIEN - WIENER WOHNEN
Zentrale Kanzlei
Doblhoffgasse 6, A-1082 Wien
Tel: 05 75 75 75, Fax: 05 75 75 9974610
E-Mail: post@wrw.wien.gv.at, Homepage: www.wienerwohnen.at

 

 

Subject: Vorschläge zur Senkung des Energieverbrauchs bei Aufzügen
Date: Tue, 24 May 2011 08:39:11 +0200
From: martina.klaubauf@wien.gv.at
To: gerhard_kuchta@hotmail.com


Sehr geehrter Herr Kuchta!

Ihr Schreiben an Frau Direktorin Dr. Strassl vom 23.5.2011 wurde zum Anlass einer Überprüfung genommen.

Wir werden Ihnen so rasch wie möglich eine Antwort übermitteln. Bis dahin ersuchen wir um etwas Geduld.


Mit freundlichen Grüßen

i.A. Martina Klaubauf
Kanzlei
______________________________________
Stadt Wien - Wiener Wohnen
Doblhoffgasse 6, A-1082 Wien

 

From: Rainer.SPITALER@lebensministerium.at
To: gerhard_kuchta@hotmail.com
Date: Wed, 25 May 2011 15:10:59 +0200
Subject: AW: Vorschläge zur Senkung des Energieverbrauchs bei Aufzügen

Sehr geehrter Herr Kuchta!

Vielen Dank für Ihre Email an das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) betreffend die Beleuchtung des Aufzugs in Ihrer Wohnhausanlage. Ihr Schreiben wurde an die Abteilung V/10 (Umweltökonomie und Energie) weitergeleitet.

Herzlichen Dank für die Mitteilung über diesen Ansatz zum Energiesparen in Wohnhausanlagen sowie für Ihr Engagement für den Klimaschutz.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. (FH) Rainer Spitaler
--------------------------------------------------
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft,
Umwelt und Wasserwirtschaft
Abt. V/10 - Umweltökonomie & Energie
A - 1010 Wien, Stubenbastei 5
Tel.: +43/1/51522/1320
Fax: +43/1/51522/7325
e-mail: rainer.spitaler@lebensministerium.at
http://www.lebensministerium.at

 

Subject: WG: WW-D/26934/2011, Vorschläge zur Senkung des Energieverbrauchs bei Aufzügen
Date: Tue, 14 Jun 2011 10:04:09 +0200
From: christine.rechensteiner@wien.gv.at
To: gerhard_kuchta@hotmail.com


Sehr geehrter Herr Kuchta!

Nach Überprüfung des geschilderten Sachverhaltes durch Mitarbeiter der Direktion-Haustechnik, kann ich Ihnen zu Ihrem Mail vom 24. Mai 2011,8:39, betreffend o.a. Thema Folgendes mitteilen:

Die Aufzüge in Ihrer Wohnhausanlage werden – gemäß Ihrer Darstellung – durch drei Halogenspots a´ 35 W Leistung beleuchtet. Die durchgeführte Überprüfung hat ergeben, dass bei einer Leistungsreduktion von 35 W auf 20 W je Halogenspot auch noch eine ausreichende Beleuchtungsstärke gegeben wäre.

Diese Maßnahme wäre ohne allzu großen technischen Aufwand umsetzbar und würde naturgemäß eine Senkung des derzeitigen Energieverbrauches ermöglichen. Sollte diese Maßnahme grundsätzlich vom MBR gewünscht werden, ersucht Wiener Wohnen um entsprechende Mitteilung.

Daraufhin wird WW die mit dem Leuchtmitteltausch verbundenen Kosten erheben, sowie eine einfache Armortisationsrechnung an den MBR übermitteln. Sollte schlussendlich die Entscheidung im MBR zur Umsetzung dieser Maßnahme fallen, wird WW diese Maßnahmen so rasch wie möglich veranlassen.

Zu Ihrem zweiten Vorschlag „der Umstellung des Dauerlichts in der Kabine auf Lichtabschaltung bei Stillstand“ kann ich mitteilen, dass nach Prüfung durch die zuständigen Techniker jedenfalls vorweg eine Risikoanalyse , gemäß ISO 14798, erforderlich ist. Diese ist in der Regel durch den Aufzugshersteller durchzuführen und von einer befugten Prüfstelle abzunehmen. Dabei ist ein Nachweis zu führen, dass durch die geänderte Ausführung der Aufzugsanlage das gleiche Sicherheitsniveau wie für den ursprünglich, gemäß ASV 96 (Aufzugs-Sicherheits-Verordnung), in Verkehr gebrachten Aufzug gegeben ist und keine zusätzlichen Risiken entstehen.

Den Ihrerseits postulierten Vorschlag einer bundesweiten Umsetzung kann Wiener Wohnen weder unterstützen noch ablehnen. Die nachfolgend beispielhaft angeführten technischen Einflussfaktoren, welche an der jeweiligen Aufzugsanlage betrachtet werden müssen, zeigen jedoch, dass die Abschaltung des Kabinenlichtes nur nach eingehender Prüfung je nach Einzelfall zulässig möglich ist!

● Art der Fahrkorbbeleuchtung:

Viele bestehende Aufzugsanlagen sind mittels Leuchtstoffröhren beleuchtet.

Bei diesen Leuchtmitteln ist eine Verzögerung zwischen Einschaltimpuls und Erreichung der notwendigen Leuchtstärke gegeben. Dies würde zu der Gefährdungssituation, unzureichenden Beleuchtung beim Eintreten in die Kabine und Stolpergefahr führen. Weiters ist diese Art von Leuchtmittel nicht für häufige Schaltimpulse ausgelegt, was die Lebensdauer des Leuchtmittels nachteilig beeinflusst.


● Schachtdrehtüren und automatische Kabinentüren mit Schauöffnung:

In diesen Fällen würde durch die Abschaltung des Kabinenlichtes bei Stillstand, die vorgeschriebene Anwesenheitsanzeige der Kabine in der Haltestelle nicht mehr gegeben sein.

Eine Betrachtung wie die Entriegelung der Schachtdrehtüre im jeweiligen Einzelfall technisch gelöst ist, muss in jedem Fall durchgeführt werden. Wenn die Lichtabschaltung eine durchgängig angezogene Durchfahrsperre nötig macht, ist ein noch höherer Stromverbrauch als derzeit gegeben die Folge.


● Notrufkommunikationssystem mit Fehlerüberwachung:

Dabei wird auch die Funktion des Fahrkorblichtes überwacht. Die Abschaltung des Kabinenlichtes würde hier zu Fehlermeldungen an die Notrufkommunikationszentrale führen. Eine programmtechnische Adaptierung dieser Systeme müsste entwickelt werden. Mitunter sind auch elektrotechnische Anpassungen nötig.


Da für Wiener Wohnen natürlich die Steigerung der Energieeffizienz hohe Priorität hat, stehen wir grundsätzlich einer Kabinenlichtabschaltung bei Stillstand positiv gegenüber, wenn die technischen und rechtlichen Grundvoraussetzungen dies zulassen und die Adaptierungsmaßnahmen wirtschaftlich vertretbar sind.

Zur Steigerung der Energieeffizienz rüsten wir heute bereits neue Aufzugskabinen mit LED-Beleuchtung aus.

Wiener Wohnen kann Ihren Vorschlag zum Anlass nehmen, um die Aufzüge Ihrer Wohnhausanlage als Pilotanlagen einer Risikoanalyse zu unterziehen. Sollten Sie und der MBR dieser Idee nähertreten wollen wird WW die damit verbundenen Kosten ermitteln und Sie dann darüber informieren.


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Strassl, MBA
Direktorin
__________________________

Stadt Wien - Wiener Wohnen

 

From: gerhard_kuchta@hotmail.com
To: christine.rechensteiner@wien.gv.at
CC: otto.cerny@chello.at; ilse.mayer3@chello.at; ernst.schreiber@gmx.at; ludwig-rymski@hotmail.com; walter3101@yahoo.de; Mieter
Subject: RE: WG: WW-D/26934/2011, Vorschläge zur Senkung des Energieverbrauchs bei Aufzügen
Date: Tue, 14 Jun 2011 14:29:36 +0200


Sehr geehrte Frau Doktor Strassl,

vielen Dank für Ihre Antwort und insbesondere den darin bekundeten positiven Zugang zu den Vorschlägen.

Auch wir sind selbstverständlich allen zielführenden Varianten gegenüber aufgeschlossen, werden die Möglichkeiten in der nächsten Mieterbeiratssitzung Anfang Juli diskutieren und uns dann mit einem Vorgehensvorschlag wieder an Sie wenden.


Für den Mieterbeirat im Hugo Breitner Hof

mit freundlichen Grüßen

Gerhard Kuchta
(Schriftführer)

 

 

From: gerhard_kuchta@hotmail.com
To: daniela.strassl@wien.gv.at; kanzlei-16@wrw.wien.gv.at
CC: otto.cerny@chello.at; ilse.mayer3@chello.at; ernst.schreiber@gmx.at; ludwig-rymski@hotmail.com; walter3101@yahoo.de; martin@kugler.cc
Subject: WG: WW-D/26934/2011, Vorschläge zur Senkung des Energieverbrauchs bei Aufzügen
Date: Thu, 7 Jul 2011 16:28:31 +0200




Sehr geehrte Frau Doktor Strassl,
sehr geehrte Damen und Herren,
 
auf den beigefügten Mailverkehr zur Senkung des Energieverbrauchs bei Aufzügen zurückkommend, möchte ich Ihnen mitteilen, dass der Mieterbeirat in seiner Juli-Sitzung, wie angekündigt, das Thema behandelt hat und um die Evaluierung (Amortisationsrechnung/Umsetzungszeit/Sicherheitsaspekte) folgender Varianten bittet:
 
  • Umrüstung von 35 W- auf 20 W-Halogenleuchten
  • Wir glauben allerdings, dass man auch bei dieser Umrüstung mit 2 statt 3 Leuchten auskommen würde - sogar im Notfall, wenn eine der beiden Leuchten ausfällt
  • Umrüstung von Halogenlampen auf LED
 
Für eine Pilotierung anderer andiskutierter Einsparungsvarianten (Lichtabschaltung bei Stillstand, ...) sind wir grundsätzlich gesprächsbereit, bräuchten aber vorab weitere Informationen, was das konkret für Mieterbeirat und Mieter bedeutet.
 
Jedenfalls darf aber die kurzfristige Umstellung nicht durch eine langfristige Pilotierung blockiert werden.
Das ist leider aufgrund der sprunghaft gestiegenen Liftkosten (unter anderem gerade durch die veränderte Zuordnung der Stromkosten) unabdingbar.
 
Wir wollen aufgrund der von Ihnen erhaltenen Daten in einer Mieterversammlung im frühen Herbst eine Entscheidung herbeiführen und dann so rasch wie möglich in eine Umsetzung gehen.
 
Zur Verfahrensvereinfachung habe ich die Kanzlei des KD 16 gleich mit in den Verteiler aufgenommen.

 
  
Für den Mieterbeirat im Hugo Breitner Hof
 
mit freundlichen Grüßen
  
Gerhard Kuchta
(Schriftführer)
 

Subject: WW-D/26934/2011, Vorschlag zur Senkung des Energieverbrauchs 
Date: Thu, 25 Aug 2011 15:57:18 +0200 
From: christine.rechensteiner@wien.gv.at 
To: gerhard_kuchta@hotmail.com 
CC: josef.weichsel@wien.gv.at; robert.nowak@wien.gv.at

Sehr geehrter Herr Kuchta,

wie in meinem letzten Schreiben zugesagt, habe ich Ihr E-Mail vom 7. Juli dieses Jahres zum Anlass genommen und das Referat Haustechnik der Direktion von Wiener Wohnen ersucht, die entsprechenden Erhebungen durchzuführen. Diese Erhebungen liegen im Detail als pdf.file im Anhang dem E-Mail bei. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass aus Sicherheitsgründen und somit Haftungsgründen eine Reduktion der bestehenden 3 Leuchtmittel auf 2 seitens Wiener Wohnen abzulehnen ist.

Die von Ihnen vorgeschlagene Umrüstung von 35 Watt auf 20 Watt Halogenleuchten ergibt Kosteneinsparungen in der Höhe von 0,6 Cent (!) pro m² Liftkostenrelevante Fläche. Ebenso zeigen die durchgeführten Erhebungen, dass die zu planenden Investitionskosten in etwa nach einem Jahr durch die zu erwartenden jährlichen Stromkostenersparnis in der Höhe von rund Euro 1.933,- ausgeglichen werden. Trotzdem muss ich nochmals darauf hinweisen, dass bei der von Ihnen vorgeschlagenen Reduzierung von 35 auf 20 Watt Halogenleuchten die vorgeschriebene Beleuchtungsstärke zwar gerade noch gegeben wäre, sich aber sicherlich im untersten Bereich der geforderten Beleuchtungsstärke befände.

Mit dieser Maßnahme geht also auch ein erhöhtes Risiko von Stolperunfällen während der Zeit eines eventuellen Ausfalls eines einzelnen Leuchtmittels, bis zum Ersatz desselben, einher. Ich darf mir daher erlauben zu empfehlen, diese angedachte Einsparungsmaßnahme, zufolge der zuvor dargelegten geringen Stromkosteneinsparungen nicht mehr weiter zu verfolgen.

Die vorgeschlagenen Umrüstung von Halogenleuchten auf LED-Beleuchtungsmittel ergäbe eine durchschnittliche Kostenersparnis von rund 1,1 Cent pro m² pro Monat. Die damit befassten Techniker versicherten mir jedoch glaubhaft, dass bei der sich derzeit in einer rasanten Entwicklung befindlichen LED-Technologie, noch keine entsprechende gesicherte Normierung wie bei den "alten Glühlampen" gegeben ist. Dies hätte zur Folge, dass bei einer derartigen Ausführung auf firmenspezifische Beschreibungen zurückgegriffen werden müsste, und ebenso die Bestandsdauer sowie die Nachrüstbarkeit dieser Firmenlösungen nicht gesichert prognostizierbar wäre. Auch aus diesem Grunde führt Wiener Wohnen bei anderen Beleuchtungssituationen Pilotprojekte und Evaluierungen mit LED-Technologien durch.

Ich darf Sie ersuchen, dies bei Ihren Überlegungen mit Ihren KollegInnen im Mieterbeirat zu berücksichtigen.

Für die weiters von Ihnen vorgeschlagene Variante einer Lichtabschaltung bei Stillstand des Aufzugs wäre in einem ersten Schritt eine Risikoanalyse erforderlich. Die Kosten für ein derartiges "Gutachten" betragen in etwa Euro 3.600,--. Erst danach könnten seriöser Weise die Kosten für die Realisierung dieses Vorschlages erhoben werden.


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Strassl, MBA
Direktorin
__________________________
Stadt Wien - Wiener Wohnen

 

 

From: gerhard_kuchta@hotmail.com
To: wiener.wohnen@magwien.gv.at
CC: josef.weichsel@wien.gv.at; robert.nowak@wien.gv.at; christine.rechensteiner@wien.gv.at; otto.cerny@chello.at; ilse.mayer3@chello.at; ernst.schreiber@gmx.at; ludwig-rymski@hotmail.com; walter3101@yahoo.de; martin@kugler.cc; post@ma20.wien.gv.at
Subject: RE: WW-D/26934/2011, Vorschlag zur Senkung des Energieverbrauchs
Date: Fri, 14 Oct 2011 09:06:52 +0200


 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
ich kann Ihnen mitteilen, dass der Mieterbeirat im Hugo Breitner Hof in seiner Sitzung vom 5.9.2011 den einstimmigen Beschluss gefasst hat, Ihr Angebot (laut beigefügtem Mail) zur Senkung des Energieverbrauchs bei Aufzügen durch Umrüstung von 35 Watt- auf 20 Watt-Halogenleuchten anzunehmen.
 
Ihrer gegenteiligen Empfehlung, die angedachte Einsparungsmaßnahme aufgrund der geringen Stromkosteneinsparungen nicht mehr weiter zu verfolgen, wird nicht stattgegeben.
 
Selbst wenn Sie den dadurch entstehenden Einsparungswert auf die relevante Quadratmeterzahl herunterrechnen und mit Rufzeichen versehen, um den Effekt als sehr geringfügig darzustellen:  
  • Immerhin rechnet sich diese Maßnahme laut Ihren Angaben bereits in einem Jahr,
  • beträgt der Einsparungswert zumindest rund 2.000,- Euro pro Jahr,  
  • ist durch abzusehende weitere Kostensteigerungen bei Energie der Effekt für die Zukunft als noch größer anzunehmen
  • und sind die Liftbenutzer in unserer Anlage aufgrund der exorbitant hohen Kosten (im Abrechnungsjahr 2010 bezüglich der verrechneten Stromkosten nicht nachvollziehbar) durch JEDE nur erdenkliche Maßnahme zu ENTlasten.
 
Außerdem ist Ihr Hinweis auf die Kosten einer Risikoanalyse (etwa EUR 3.600,-) in dem Kontext nicht nachvollziehbar:  
  • Es handelt sich dabei um keine verrechenbaren Betriebskosten und auch um keinen Erhaltungs- oder Verbesserungsaufwand, der NUR unserer Wohnhausanlage zuzurechnen wäre.
  • Nach unserer Meinung wäre dieses Geld bestimmt sinnvoll investiert, da der Effekt daraus allen Mieterinnen und Mietern in Wohnhausanlagen der Gemeinde Wien (oder sogar darüber hinaus) zugute kommt und der Energieeinsparung bzw. dem Umweltschutz dient.
  • Und ganz abgesehen von dem Umstand, dass sich dieser Betrag im Vergleich zu den täglichen Werbekosten Ihres Bereichs wahrscheinlich lächerlich ausnimmt, wurde kürzlich ja sogar eine eigene Magistratsabteilung für Energieplanung (MA 20) geschaffen, welche sich solchen Themen annimmt.  

 

Daher gehen wir davon aus, dass derartige Vorschläge und Überlegungen mit entsprechender Priorität behandelt werden und die umsetzbaren Ergebnisse daraus AUCH dem Hugo Breitner Hof zugute kommen (LED-Umrüstung, Abschaltung außerhalb des Fahrbetriebs).

 

Wir ersuchen um Bestätigung und laufenden weiteren Bericht bezüglich der nachfolgenden Überlegungen und Studien.

 

  
Für den Mieterbeirat im Hugo Breitner Hof
 
hochachtungsvoll
  
Gerhard Kuchta
(Schriftführer)
 
 

Subject: WW-D/26934/2011, Vorschlag zur Senkung des Energieverbrauches 
Date: Fri, 4 Nov 2011 10:56:41 +0100
From: christine.rechensteiner@wien.gv.at
To: gerhard_kuchta@hotmail.com

 

Sehr geehrter Herr Kuchta!

Auf Ihr letztes Schreiben vom 14.10.2011 über Vorschläge zur Senkung des Energieverbrauchs bei Aufzügen, können wir Ihnen Folgendes mitteilen:

Ihr Vorschlag zur Senkung des Energieverbrauchs bei Aufzügen durch eine Leistungsreduktion der Halogenspotbeleuchtung von 35 Watt auf 20 Watt wird
angenommen.

Eine zwischenzeitlich durch Wiener Wohnen und den TÜV Austria Services GmbH bei den Aufzügen Ihrer Wohnhausanlage durchgeführte Überprüfung hat nun zweifelsfrei ergeben, dass auch bei dieser angestrebten Reduktion der Leistung der Leuchtmittel, die gesetzlich und normativ geforderte Beleuchtungsstärke erreicht wird.

Wir haben die Fa. Heißenberger GmbH bereits beauftragt, den Austausch der Leuchtmittel durchzuführen. Diese Arbeiten werden bis 18.11.2011 abgeschlossen sein.

Zu der Thematik Abschaltung des Kabinenlichts bei Aufzugsstillstand weisen wir nochmals daraufhin, dass dies nur nach Durchführung einer Risikoanalyse gemäß ÖNORM EN81-1 zulässig ist.

Es ist bei bestehenden Aufzugsanlagen nicht möglich, die Ergebnisse solch einer Risikoanalyse auf andere Aufzüge zu übertragen, da immer die spezielle Einbausituation und technische Detailausführung der jeweiligen Aufzugsanlage maßgebend ist.

Nach der erfolgten Generalsanierung des Hugo Breitner Hofes können derzeit seitens Wiener Wohnen solche Verbesserungsmaßnahmen weder in Angriff genommen noch finanziert werden.

Mit freundlichen Grüßen


Dipl. Ing. Nowak
Geschäftsfeldleiter-Technik
__________________________
Stadt Wien - Wiener Wohnen

 

Siehe diese Urgenz zur Beleuchtungsreduktion in Aufzügen vom 21.1.2014.

From: gerhard_kuchta@hotmail.com
To: kanzlei@wrw.wien.gv.at
CC: kanzlei-west@wrw.wien.gv.at; michael.ludwig@gws.wien.gv.at; buergermeister@magwien.gv.at; maria.vassilakou@gruene.at; manfred.juraczka@oevp-wien.at; johann.gudenus@fpoe.at; wolfgang.aigner1@utanet.at; office@umweltbundesamt.at; ernst.schreiber@gmx.at; walter3101@yahoo.de; asokamichael@yahoo.de
Subject: Weiterer Einsparungsvorschlag zum Aufzugsstrom
Date: Mon, 5 May 2014 11:38:54 +0200

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zum Einsparungspotential bezüglich Verbrauch von Aufzugsstrom (zum zuletzt eingebrachten Vorschlag ist uns leider kein letztgültiger Umsetzungsstatus bekannt) möchten wir - da das Bemühen um Energiesparmaßnahmen ja ein angeblich so großes ist - aufgrund der beauftragten Bekanntgabe von Mietobjekten mit Befreiung von den Aufzugskosten und daraufhin stattgefundener Begehung aller 41 Stiegen mit Aufzügen den folgenden weiteren Verbesserungsvorschlag (nicht nur für unsere Wohnhausanlage - und nicht nur für Gemeindebauten in Wien) einbringen:
 
Istsituation: 
 
Nach Erreichen der Zielstation und Verlassen der Liftkabine schließt sich die Aufzugstür wieder (bei leerer Liftkabine, sofern keine Weiterfahrt durch ggf. noch in der Kabine befindliche Personen programmiert worden ist).
 
Das bedeutet, dass bei einer Abfahrt von ebendieser Liftstation die Aufzugstüre neuerlich bei einem "Rufen" der sowieso in dieser Station stehenden Liftkabine geöffnet werden muss. Dies bedeutet nicht nur eine Zeitverzögerung für die den Lift verwendende Personen (wurde uns bei unserer Begehung deutlich, dass das in Summe auch einiges ausmacht), sondern einen  zusätzlichen Stromverbrauch für das unnötige Schließen und Öffnen der Aufzugstüre.
 
Da dies auch für ein Verweilen des Lifts im Erdgeschoß/beim Ein/Ausgang der jeweiligen Stiege gilt, ist davon auszugehen, dass das allein für unsere Wohnhausanlage mit 41 Liften Hunderte Male am Tag der Fall ist. Auch in einzelnen Stockwerken, wenn z.B. ein Besucher einer Wohnung nur kurz verweilt (Botendienste etc.).
 
Vorschlag:
 
Die Lifte so programmieren, dass sich nur bei einer bereits gewählten Weiterfahrt des Liftes, einem Rufen des Lifts oder die gewählte Fahrt durch eine neuerlich den Lift betretende Person die Aufzugstüre schließt. Bis dahin bleibt sie aber offen.


Für den Mieterbeirat im Hugo Breitner Hof

mit freundlichen Grüßen

Gerhard Kuchta 
(Schriftführer)

From: bm@wrw.wien.gv.at
To: gerhard_kuchta@hotmail.com
Subject: AW: Gerhard Kuchta: Einsparungsvorschlag zum Aufzugsstrom; SAP 1241 6469
Date: Wed, 28 May 2014 05:11:59 +0000

Sehr geehrter Herr Kuchta!

Vorab möchten wir uns für Ihre Eingabe bezüglich Einsparungsvorschlag von Aufzugsstrom bedanken.

Dem möglichen Einsparungspotential der von Ihnen vorgeschlagenen Maßnahme sind die Kosten der Umrüstung, sowie auch die Häufigkeit der Eintrittswahrscheinlichkeit und auch die Nachteile, wie verlängerte Wartezeiten der Fahrgäste in anderen Liftstockwerken, gegenüberzustellen. Eine Umrüstung der Aufzugsanlagen würde Kosten verursachen, welche das Einsparungspotential bei weitem überschreiten.

Sollten Ihnen andere, konkrete Berechnungen vorliegen, ersuchen wir Sie um deren Übermittlung.

Mit freundlichen Grüßen
XXX
-------------------------------------------------------------------
Stadt Wien - Wiener Wohnen - Direktion
Dezernat Beschwerdemanagement-Clearingstelle

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